31 Juli 2008 | Lokales

Lions suchen junge "Löwen"

Swakopmund - Die "Löwen" können wieder einmal auf ein erfolgreiches, aktives Jahr zurückblicken, obwohl "das Durchschnittsalter der Swakopmunder Lions inzwischen bei 60 Jahren liegt". Das gab der neue Präsident Jörn von Wenzel in seiner Antrittsrede bekannt. Wissen und Sachkenntnisse, Erfahrungen und Einsatzbereitschaft sei die Erfolgsquelle, die der Küstengemeinde immer wieder dienlich zugute komme. "Mitglied der Lions zu sein heißt nicht nur Arbeit, sondern auch viel Spaß und innere Genugtuung", versicherte von Wenzel. Der Präsident sprach aber auch aktuelle Probleme an: "Die steigenden Treibstoffpreise und erhöhte Nahrungsmittelkosten bringen Not und oft auch Verzweiflung mit sich", so von Wenzel, "als ein Lion kann und darf man das nicht ignorieren". Im gleichen Atemzug sicherte er der Swakopmunder Gemeinschaft weiterhin den dienenden Einsatz der Löwen zu. Von Wenzel hob jedoch auch hervor, wie wichtig es sei, die jüngere Generationen für die Prinzipien der Lions zu begeistern, "damit die Ideale dieser Dienstorganisation erhalten und ausgebaut werden können", sagte er.

Der scheidende Präsident Hans Jochelson nannte in seiner Abschiedsrede die hinzugewonnenen Mitglieder, erwähnte die neuen Interessen und Ideen und unterstrich die Hilfsbereitschaft eines jeden. Es habe Höhepunkte und Enttäuschungen gegeben, "aber der Zusammenhalt und die Einsatzbereitschaft der Lions hat immer das gemeinsame Ziel, nämlich 'wir dienen', verfolgt", sagte er. Viele verschiedene Zielrichtungen würden von den Lions unterstützt, das größte und wichtigste Projekt sei jedoch immer noch das Lions-Altenheim. Als Höhepunkt seiner Amtszeit bezeichnete Jochelson abschließend die Gründung und Einführung des Henties Bayer Lions-Clubs bei den Lions International.