13 April 2021 | Polizei & Gericht

Leichenfunde im Norden Namibias

Namibische Polizei verzeichnet zahlreiche ungeklärte Vorfälle

Windhoek (sno) - Laut der namibischen Polizei wurden am vergangenen Wochenende zahlreiche neue Untersuchungen eingeleitet. So wurde der 49-jährige Isaak Rooi laut Polizeibericht am frühen Morgen in Stampriet tot in seinem Bett aufgefunden. Rooi soll sehr krank gewesen sein was zu seinen Ableben beigetragen haben könnte. Währenddessen wurde im Onandjokawa-Krankenhaus im Norden des Landes der 48-jährige Henock Amunyela für tot erklärt, nachdem man ihn leblos in seinem Auto vor dem Krankenhaus gefunden hatte. Die polizeilichen Ermittlungen dauern in beiden Fällen an.

Im Iikango-Dorf in der Omusati-Region wurde am Samstagabend um 22.30 Uhr die sterblichen Überreste einer Frau in ihrem Zimmer auf ihrem Bett gefunden. Es handelt sich dabei um die 55-jährige Katrina Johannes, welche nach Polizeiangaben ebenfalls sehr krank war. Eine Autopsie zu Findung der Todesursache muss noch durchgeführt werden.

Der leblose Körper des 38-jährigen Kleopas Amagulu wurde am Samstagabend treibend in einem Bewässerungskanal nahe der Omundjalala-Siedlung im Elim-Wahlkreis gefunden. Entdeckt wurde die Leiche von Kindern, die nach ihren Tieren Ausschau hielten. Die Polizei vermutet, dass Amagulu beim Fischen ertrunken sei, da die Polizei Fischernetze am Ort des Unfalls gefunden hatte.

Am Samstagmorgen wurden um 5 Uhr nahe des Dorfes Okangwati in der Kunene-Region die verwesten Überreste eines Mannes gefunden. Die Polizei identifizierte die Person als den 37-jährigen Rivanganavi Tjiuma. Die Leiche wurde von den Nachbarn gefunden, als diese auf kämpfende Hunde aufmerksam wurden und nachschauten, warum diese so aggressiv bellten. In beiden Fällen wurden die Hinterbliebenen informiert. Auch hier müssen die Gerichtsmediziner die Todesursache erst noch klären.