14 Februar 2020 | Verkehr & Transport

Lüderitzbuchter Hafen verzeichnet stetiges Wachstum

Swakopmund/Lüderitzbucht (er) – Lüderitzbucht entwickelt sich dank des strategisch gelegenen Hafens zu einem logistischen Knotenpunkt. Das teilte die Hafenbehörde NamPort jetzt mit und betont in erster Linie das Transportvolumen des Trans-Oranje-Korridors, das über die vergangenen Jahre deutlich zugenommen habe.

Außerdem sei das Umschlagsvolumen des Hafens deutlich gestiegen. Laut Cecile Kamupingene, NamPort-Marketing-Spezialist mit Sitz in dem Küstenort, hat das Umschlagsvolumen von 600000 Tonnen pro Jahr auf derzeit mehr als 800000 Tonnen zugenommen. „Und wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend fortsetzen wird“, meint Kamupingene. Darüber hinaus sei das hiesige Unternehmen Debmarine aktuell damit beschäftigt, den Betrieb von Port Nolloth/Südafrika nach Lüderitzbucht zu verlagern. Infolgedessen sei eine Ausweitung der Aktivitäten im Hafen im Vergleich zum vergangenen Geschäftsjahr zu verzeichnen.

Als weitere positive Entwicklung hebt Kamupingene einen beachtlichen Anstieg von Passagierschiffen hervor, die Lüderitzbucht angesteuert hätten. Somit hätten im aktuellen Geschäftsjahr (2019/2020) acht Passagierschiffe die Stadt besucht und es würden acht weitere Schiffe erwartet. „Im vorigen Geschäftsjahr waren es nur zehn Passagierschiffe, die den Hafen besucht haben“, so Kamupingene. Von diesem Trend würden besonders die örtlichen Tour- und Taxi-Unternehmen profitieren, die Besucher zu den historischen Stätten transportieren würden, wie zum Beispiel die Geisterstadt Kolmanskuppe oder dem „immer beliebten Diaz-Point“.