15 Juli 2021 | Leserpost

Krematorium reparieren

Betr.: Neuer Ansatz für Patienten (12.7)

Mit Entsetzen habe ich in der AZ vom 12.7. gelesen, dass der Gesundheitsminister folgende Warnung ausspricht:

Er möchte die Öffentlichkeit „erinnern“, dass Personen die an oder mit COVID-19 verstorben sind binnen zehn Tagen beerdigt sein MÜSSEN. Die Nichteinhaltung dieser gesetzlichen Bestimmung kann schwere Folgen haben.

Sehr geehrter Herr Minister! Mein Schwiegersohn, Rüdiger Rüffler, ist am 21.6. an COVID-19 verstorben und noch immer weiß seine Witwe sowie seine Kinder nicht wann die Einäscherung stattfinden kann. Niemand gibt den Angehörigen Bescheid, wo der Leichnam sich befindet. Es kursiert auf Facebook ein entsetzliches Video, wo die Särge in der Sonne stehen. Herr Minister, tun Sie etwas daran, dass das Krematorium, welches mal wieder nicht funktioniert, endlich repariert wird.

Viele Angehörige von Corona-Verstorbenen werden sicher diese Meinung teilen.

Es wird so viel Geld durch Korruption verschwendet, da wird wohl so viel übrig sein, um das Krematorium zu reparieren, damit die Angehörigen in Ruhe trauern können.

Hildegard Maier