04 Juni 2019 | Verkehr & Transport

Hohes Verkehrsvolumen macht Fahrt zur Geduldsprobe

Swakopmund (er) – Ein besonders hohes Verkehrsvolumen wurde am vergangenen Sonntag auf der Fernstraße B2 zwischen Swakopmund und Usakos verzeichnet. Es gab an jenem Tag auch zwei Autounfälle, allerdings wurden keine Todesopfer vermeldet.

Das hohe Verkehrsvolumen war laut Aubrey Oosthuizen, Inhaber der West Coast Safety Initiative (WCSI), höchstwahrscheinlich auf die Tatsache zurückzuführen, dass viele Personen wegen des Feiertages am vergangenen Donnerstag für das lange Wochenende an die zentrale Küste gereist waren. Außerdem habe es sich um einen Monatsende gehandelt. AZ-Leser hatten sich am Sonntag besonders über die hohe Anzahl Lastkraftwagen beschwert, die auf dem Weg ins Inland sehr dicht aufeinander gefahren seien und somit kaum Gelegenheit zum Überholen geboten hätten. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens sei die Fahrt auf ein Schneckentempo reduziert worden. „Viele Autofahrer wurden sichtlich ungeduldig und sind Risiken eingegangen, bei unübersichtlichen Stellen zu überholen“, sagte ein Leser der AZ. Das meinte auch Oosthuizen, der ferner erklärte, dass es vor allem zwischen Arandis und Vergenoeg kaum Stellen zum Überholen gebe.

Laut der WCSI ereignete sich der erste Unfall am Sonntag gegen 19 Uhr auf der Höhe von Vergenoeg. Es hätten sich zwei entgegenkommende Fahrzeuge während der Fahrt an der Seite gerammt. Es sei aber bei dem Unfall wie durch ein Wunder niemand verletzt worden. Etwa eine Stunde später sei ein Unfall etwa 30 Kilometer außerhalb von Swakopmund vermeldet worden. Der Fahrer soll die Kontrolle nach einem Reifenplatzer verloren haben. Drei Personen seien mit Verletzungen davongekommen.