28 August 2019 | Bildung

Förderprogramm für Umweltschutz besucht Sambesi-Region

Windhoek (ste) - Im Rahmen der von der GIZ finanzierten „Partnerschaft gegen Wilderei und illegalen Wildtierhandel“ führt das namibische Rechtsbeistandsbüro LAC derzeit ein Förderungsprogramm zum Umwelt- und Tierschutz in der Region Sambesi durch. In der letzten Woche besuchte das LAC zwei Schulen, die Mafuta Combined School und die Silumbi Combined School, im Osten der Sambesi-Region.

Jeweils dreitägige Schulungen zu den Themen Klimawandel und Anpassungsmaßnahmen, Ökosystem, Artenvielfalt, Wildtierkriminalität und Ressourcenmanagement wurde den nahezu 80 Lernenden dargeboten. Den Kindern wurde die namibische Zeichentrickserie „/Gasa“ vorgestellt und sie schrieben Postkarten an den Staatspräsidenten Hage Geingob und weitere Würdenträger, Des Weiteren pflanzten sie zehn einheimische Schatten- und Obstbäume.

Ekkehard Klingelhoefer, der Abteilungsleiter für Wildtiermanagement und Eco-Tourismus an der Katima-Mulilo-Zweigstelle der Universität Namibia (UNAM), sowie Joy Mamili, die Regionaldirektorin für Bildung, und Diana Khama, Staatsanwältin zuständig für Wildtierkriminalität, besuchten die Lernenden in dieser Zeit, in der alle anwesenden Experten ihr Wissen mit den Kindern teilten. Die Teilnehmer trugen jeweils ein Wandgemälde auf, wodurch die Dynamik aufrechterhalten bleiben soll und sie der Schule ein Vermächtnis hinterlassen.

Insgesamt plant das LAC, mit Schülern aus zehn Schulen in der Region Sambesi in Kontakt zu treten und so einen Impuls für die Gemeinde zu schaffen, Die ausgewählten Schulen sind Teil des Namibia Environmental Education Network (NEEN).