30 April 2009 | Wirtschaft

DBN zufrieden mit der Bilanz

Windhoek - Die namibische Entwicklungsbank (DBN) zeigt sich zufrieden mit ihrer bisherigen Blanz. "Wir sind da, wo wir sein wollten", sagte DBN-Chef David Nuyoma gestern im AZ-Gespräch anlässlich des fünfjährigen Jubiläums des staatlichen Finanzhauses am 29. April.

In der kurzen Zeit des Bestehens habe die Entwicklungsbank ein Kreditvolumen von insgesamt 517,3 Millionen Namibia-Dollar ausgereicht, was Nuyoma als "Meilenstein" bezeichnete. Doch genauso wichtig sei der Effekt auf die Ökonomie, der mit dieser Summe erreicht worden sei. "Mit jedem Dollar werden Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert", sagte der DBN-Chef. Und: "Finanzieren bedeutet nicht nur Geld hin- und herschieben, sondern auch darauf zu achten, welchen Effekt dieses Geld hat", umriss er den Auftrag der Bank. Nuyoma lobte die gute Arbeit seines Vorstandes, dem der DBN-Eigentümer (der Staat) die nötige Autonomie zubillige.

In Zukunft wolle sich die Entwicklungsbank stärker im Sektor der klein- und mittelständischen Unternehmen (SME) engagieren, weil man darin die Zukunft des wirtschaftlichen Wachstums in Namibia sehe. Dazu wurde bereits im vergangenen Jahr in Kooperation mit zwei Geschäftsbanken ein Programm gestartet, in dessen Rahmen 100 Millionen Namibia-Dollar Kreditsumme zur Verfügung stehen (AZ berichtete).