08 April 2021 | Leserpost

COVID-19-Impfungen

Betr.: Impfstoff gibt Hoffnung (25.03)

Als über 70-jährige Personen haben meine Frau und ich uns zur oben erwähnten Impfung angemeldet und umgehend Impftermine gekriegt. Den Ablauf der beiden Impfungen habe ich in der Schweiz per Facebook veröffentlicht und möchte dies auch über die Allgemeine Zeitung tun. Am 03. Oktober 2021 werden wir wieder in Namibia auf Self-Drive-Safari unterwegs sein.

Berichte zur 1. Impfung sowie der 2. Impfung. UNVERGESSLICH. 1. Corona-Impfung: Aus eigener Initiative haben wir uns für die Corona-Impfung in der Psychiatrie Königsfelden angemeldet. Innerhalb einer ca. halben Stunde kriegten wir per SMS 2 Termine für die erste Impfung am 05. Februar 2021 (hinter uns) und zweite Impfung, 05. März 2021.

Ablauf der Impfung: Die Wegweisung in Königsfelden durch Signalisationen an fast jeder Ecke war sehr hilfreich und ohne Probleme konnten wir unser Auto parken. Infolge der verschiedenen Gebäude wurden wir durch Leute vom Zivilschutz eingewiesen. Es ging links, wieder rechts, es erfolgt die Anmeldung durch Vorweisen des Krankenversicherungsnachweises, einige Fragen und weiter zum Arzt oder zu der Pflegefachfrau. Der Herr „Arzt“, redete fast unaufhörlich mit mir, inzwischen kenn ich auch sein Alter.

Während des Gesprächs, hat er auch geimpft (Moderna-Impfstoff), irgendwann fragte ich ihn, ob er noch stechen wolle: Er erklärte mir, die Impfung hätte er schon abgeschlossen. Mir wurde vom Herrn Doktor Schal und Jacke einzeln übergeben. Mein Kommentar: Noch nie hatte ich einen so freundlichen „Butler“. „Arzt-Butler,“ meinte der Arzt. Wir verabschiedeten uns per Faust-Berührung. Anschließend mussten wir für ca. 15 Minuten in einem Warteraum zur Überwachung sitzen bleiben. Fazit dieser Impfung: Sehr gut organisiert, sehr freundlich und in jeder Hinsicht, für die Gesundheit aller, sehr empfehlenswert.

2. Corona-Impfung 05. März 2021, gut überstanden: Im Bericht der ersten Impfung hatte ich erwähnt, dass die zweite Impfung am 05. März stattfindet. Heute, am 06. März, tut die Einstichstelle ein bisschen weh, aber sonst ist alles OK und gut überstanden. Ein Volk ohne Kenntnis seiner Geschichte ist wie ein Baum ohne Wurzeln. Die Forschung zeigt deutlich, dass man häufig einer Wissensillusion bzw. Wissensverzerrung erliegt. Der heikle Punkt daran ist jedoch weniger die Unwissenheit der Menschen, sondern viel mehr jener, dass die Menschen nicht wissen, dass sie unwissend sind. Ich wünsche allen ein angenehmes Wochenende und einen guten Start in die neue Woche.

Ernst Koller

Full-Reuenthal, Schweiz