07 Juni 2021 | Gesundheit

COVID-19-Impfkampagne unterstützt

Windhoek (sb) • Die Firmen De Beers, Namdeb, Debmarine Namibia und Na­mibia Diamond Trading Company haben sich bereit erklärt, die COVID-19-­Impf­kampagne der namibischen Regierung mit einer Summe in Höhe von 26 Mil­lionen Namibia-Dollar zu unterstützen. Dies geht aus einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung von De Beers hervor. Die Unterstützung setze sich aus finan­ziellen Mitteln und Sachspenden zusammen. Man werde weiterhin mit der Regierung zu­sammenarbeiten und sich beraten, wie der finanzielle Beitrag am besten für die Beschaffung von Impfstoffen eingesetzt werden könne. Zudem sollen Sach­spenden in den Bereichen medizinische Einrichtung, ­Ausrüstung und Verbrauchsmaterial erfolgen.

In Namibia erhielten laut Zahlen des Gesundheitsministeriums bis zum Samstag, 5. Juni, 75 964 Personen ihre erste COVID-19-Impfung – 31 303 mit Sinopharm und 44 661 mit AstraZeneca. Die zweite Impfung erhielten landesweit insgesamt 11 493 Personen, wobei das Ministerium hier nicht die ­Verteilung der einzelnen Impfstoffe aufführt.

Das Ministerium gibt seit neuestem bei der Bekanntgabe der Todesfälle an, ob die Verstorbenen zuvor geimpft waren oder nicht. So wurden am Samstag sechs neue Todesfälle bekanntgegeben, die in einem Zeitraum vom 24. Mai bis zum 4. Juni gemeldet wurden. Von den Verstorbenen seien drei nicht geimpft gewesen, wobei bei den anderen drei Todesfällen diesbezüglich keine genauen Angaben gemacht werden.

Indessen wurden am vergangenen ­Donnerstag, Freitag und Samstag insgesamt 1 793 neue Corona-Fälle gemeldet – knapp die Hälfte davon stammen aus Windhoek, 166 Fälle aus Rehoboth und 107 aus Swakopmund. Die Zahl der aktiven Fälle stand somit am Samstag bei 5 259, die Genesungsrate liegt indessen bei 89 Prozent.