26 Februar 2021 | Lokales

Cheetah Conservation Fund hat Weiterbildung abgeschlossen

Windhoek (jl) – Der Fonds zum Schutz der Geparden (CCF) hat seinen ersten Workshop mit Tierärzten aus Somalia erfolgreich abgeschlossen. Ziel des Trainings war es, die vor allem als Nutztierärzte arbeitenden Mediziner im Umgang mit Geparden-Nachwuchs zu schulen und zu sensibilisieren. Dies gab der CCF in einer Pressemitteilung bekannt.

Die Ärzte stammten aus Gegenden Somalias, wo das dortige Umweltministerium (MOERD) – ein Partner des CFF – junge Geparden aus illegalem Wildtierhandel oder aus Konfliktsituationen mit Farmern befreit hat.

„Die Gepardenjungen, die das MOERD befreit, kommen zu den mobilen Tierheimen des CFF. Hier werden sie medizinisch versorgt und gut ernährt. Die meisten Tiere, die dort ankommen, sind in sehr schlechtem Zustand, oft sind sie Opfer von Misshandlungen oder Unterversorgung geworden. Mit den lokalen Tierärzten zusammen können wir die Sterblichkeit dieser Tiere maßgeblich veringern“, so Dr. Laurie Marker, Gründerin und Geschäftsführerin des CFF.

Die Workshops, die der Fonds anbietet, bestehen aus Schulung und praktischen Übungen. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf dem generellen Umgang mit den Tieren, Notfallmaßnahmen und der Diagnose von Krankheiten bei unterernährten Tieren, so die Pressemitteilung. Außerdem werden die Tierärzte im Umgang mit den Wildtiergesetzen Somalilands und in Ökologie geschult.

Ein zweiter Trainingsworkshop sei bereits geplant. An ihm sollen acht Tierärzte aus Äthiopien teilnehmen. Langfristiges Ziel sei es, auf beiden Seiten der somalisch-äthiopischen Grenze ein Netzwerk aus gepardenkundigen Tierärzten aufzubauen, so die Mitteilung weiter.