31 Januar 2018 | Gesundheit

CAN setzt sich vielfältig für Krebspatienten ein

Windhoek (nic) – Knapp 600 Menschen wurden während des Krebs-Outreach-Programms der namibischen Krebsvereinigung (CAN) in der Hardap-Region auf verschiedene Krebsarten untersucht. Wie CAN kürzlich in einer Pressemeldung bekannt gab, habe die Vereinigung jeweils einen Tag lang kostenlose Analysen in Rehoboth, Stampriet, Mariental, Aranos und Hoachanas angeboten und dabei insgesamt 591 Namibier auf Brust- und Gebärmutterhals- und Prostata-Krebs getestet. Darüber hinaus hätten mehrere Informationsveranstaltungen für insgesamt 1396 Schüler stattgefunden, in denen die Krankheiten HIV und Krebs sowie Lifestyle-Entscheidungen, die das entsprechende Erkrankungsrisiko beeinflussen können, thematisiert worden seien.

„Außerdem haben wir neun Krankenschwestern fortgebildet, so dass diese nun selbstständig Krebs-Untersuchungen durchführen können“, heißt es weiter in der Mitteilung. Als kommende Stationen des Programms werden zudem Maltahöhe und Sesriem genannt, wo CAN vom 12. bis 15. Februar sein werde.

Doch nicht nur mit dieser Initiative startete CAN ins neue Jahr. Bereits früher im Januar hatte die Vereinigung der Onkologie-Station des Dr.-AB-May-Krebszentrums im Windhoeker Zentralkrankenhaus einen Fernseher für die Patienten gespendet. Schon im Oktober 2017 hatten im Zentrum zudem Renovierungsarbeiten begonnen, die CAN mit insgesamt 150000 N$ unterstützt hat. „Die Arbeiten beinhalteten unter anderem die Reparatur des kaputten Toilettentrakts, der seit März 2017 nicht mehr genutzt werden konnte, sowie das Anbringen von Ventilatoren in den Behandlungszimmern“, so die Organisation, die auch neue Wartestühle und Behandlungsstühle für die Chemotherapie spendete. „Wir sind stolz darauf, die Bedingungen für die tapferen Namibier, die gegen Krebs kämpfen, verbessern zu können“, so CAN-Geschäftsführer Rolf Hansen abschließend.