03 Juni 2019 | Natur & Umwelt

Über 1200 Nutztiere getötet

Dürre heizt Mensch-Tier-Konflikt weiter an

Windhoek (Nampa/nic) – Mensch-Tier-Konflikte sind aufgrund der anhaltenden Dürre weiterhin auf dem Vormarsch. Dies gab der Pressesprecher des Umweltministeriums, Romeo Muyunda, am Dienstag bekannt. Muyunda zufolge wurden von April 2018 bis März 2019 insgesamt zwölf Menschen von Wildtieren verletzt – sieben von Nilpferden, drei von Krokodilen sowie jeweils zwei von Raubkatzen. Außerdem seien knapp 1250 Nutztiere von Wildtieren getötet und über 1400 Hektar Ackerland zerstört worden.

„Die Dunkelziffer liegt mit Sicherheit über diesen Werten“, so Muyunda, demzufolge der Behörde nicht alle Vorfälle gemeldet werden. Um den Konflikt zu mildern, setze das Ministerium verschiedene Maßnahmen um und habe beispielsweise Wasserstellen geschaffen, Problemtiere umgesiedelt oder zum Schuss freigegeben.