16 Juli 2021 | Lokales

Baby wird bei der Mutter gelassen

Oshikuku/Windhoek (NMH/cr) - Die angolanische Staatsbürgerin Laurensia Lotete Elifas (22) wird immer noch im römisch-katholischen Krankenhaus von Oshikuku behandelt, nachdem sie vor zwei Wochen wegen versuchten Mordes und Verheimlichung der Geburt verhaftet wurde, als sie ihr kleines Mädchen in eine Grubenlatrine geworfen hatte.

Laut Kommissar Titus Shikongo aus der Omusati-Region, brachte die Verdächtige ein gesundes Mädchen zur Welt und wickelte das Baby absichtlich in eine Plastiktüte ein und warf dies gegen 11:58 Uhr am Ort Omugongo im Wahlkreis Ogongo in eine Grubenlatrine. „Das Baby wurde von Polizeibeamten lebendig gerettet, nachdem sie einen Aufruf von Mitgliedern der Öffentlichkeit erhalten hatten“, sagt Shikongo. Elifas ist Angestellte in einem chinesischen Laden in Ogongo, stammt aber ursprünglich aus Onanghupa in Angola.

Aufgrund ihres Krankenhausaufenthaltes erschien sie letzte Woche nicht vor dem Outapi-Magistratsgericht, ihr nächster Termin ist am 23. Juli.

Das kleine Mädchen befindet sich derzeit unter der Aufsicht von Sozialarbeitern bei der Mutter. „Zurzeit versuchen die Sozialarbeiter, die Mutter dabei zu unterstützen, eine Bindung zu ihrer Tochter aufzubauen, und wenn sich dies als erfolgreich erweist, wird das Baby in ihrer Obhut bleiben.

Sowohl die Mutter als auch das kleine Mädchen sind derzeit auf der Entbindungsstation des Oshikuku-Krankenhaus untergebracht und sind wohlauf.