14 September 2021 | Polizei & Gericht

Aupindis Berufung vor dem Richter

Windhoek (sno) - Der ehemalige NWR-Chef Tobi Aupindi wird Medienberichten zufolge erst Anfang Oktober wissen, ob seine Berufung gegen eine Verurteilung in seinem Prozess der Anti-Korruption-Kommission (ACC) erfolgreich war oder nicht. Die beiden Oberrichter Christie Liebenberg und Herman January enthielten sich ihrer richterlichen Entscheidung, nachdem sie am vergangenen Freitag die Argumente von Aupindi und dem Geschäftsmann Antonio Di Salvino im Obergericht in Windhoek angehört hatten. Die beiden Richter werden ihr Urteil am Montag, den 4. Oktober, verkünden.

Aupindi und Di Salvino wurden des Vergehens beschuldigt, angeklagt und verurteilt, dass sie einem Ermittler der ACC falsche Information im Magistratsgerichtshof in Windhoek gegeben hätten. Es geht darum, dass Aupindi im Jahr 2006 ein Schwimmbad bei seinem Haus in Windhoek installieren ließ (Gesamtwert 50 000 N$) und dieses in zwei Raten mit Bargeld bei Lic Pools gezahlt hatte. Dies konnte er nicht mit handfesten Belegen beweisen. Die ACC war der Meinung, dass Di Salvino das Schwimmbad finanziert habe und zwar im Gegenzug für lukrative Wartungsarbeiten bei NWR, die ihm Aupindi ermöglicht haben soll (AZ berichtete).