23 Dezember 2009 | Sport

Aufregende Spiele kennzeichneten das letzte Squash-Turnier 2009

Das Turnier ist zu einem der prestigeträchtigsten Squash-Turniere im Kalenderjahr geworden. Das mag unter anderem an dem Preisgeld, der reibungslosen Organisation und an der fröhlichen Urlaubsstimmung liegen.
Der gerammelt volle SFC-Squash-Klub konnte mehr als 130 Spiele zwischen den Teilnehmern bieten - viele von diesen waren Spiele epischen Ausmaßes. Das Turnier startete am Freitagnachmittag und begeisterte die Zuschauer bis zu den Finals am Sonntagabend.
Bei den Frauen setzte sich in einem aufregenden Finale Jenny Pahl, die in der namibischen Rangliste auf Platz zwei gelistet ist, gegen die Südafrikanerin Patricia Finly durch. Dabei sah es kurzzeitig überhaupt nicht gut aus, als sie im zweiten Satz mit 8:10 hinten lag und das Spiel hätte verlieren können. Doch Jenny schaltete einen Gang hoch, forcierte das Spiel und zwang ihre Gegnerin zu zahlreichen Fehlern.
Bei den Männern ging es nicht minder spannend zu. In einem tollen Finalderby zwischen Namibias Topspieler-Brüderpaar David und Ian Rowett. David konnte das letzte Aufeinandertreffen bei den Klub-Meisterschaften im August für sich entscheiden.
Nach aufreibenden Ballwechseln in den ersten beiden Sätzen konnte sich Ian Rowett mit 12:10 und 11:9 durchsetzen. Im abschließenden Satz war die Defensivarbeit Ians zu gut, sodass er nichts mehr anbrennen ließ und diesen starken Sieg nach Hause bringen konnte.
"Ich musste diesen Sieg einfahren, bevor David wieder fit wird und mich schlägt", sagte Ian glücklich nach seinem Sieg über seinen Bruder.
Bei der Auffangrunde der Männer lieferten sich Uwe Grüttemeyer und Heinz Ahrens einen gemütserregenden Fünfsatz-Thriller. Obwohl Uwe schon mit 2:0 Sätzen führte, biss sich Heinz zurück in das Spiel und krallte sich im fünften Satz mit 11:4 den Sieg.
In der Qualifizierungsrunde konnte man die namibischen Junioren bestaunen. Der Dreizehnjährige Jaco Greeff schlug Patrick Manyika in einem umkämpften Endspiel und ergatterte sich die Krone.
Zum Abschluss des Turniers wurden noch Chandre Jansen, Johan Wagner und Leslie Bosman die Awards für den größten Einsatz, Enthusiasmus sowie das beste sportliche Verhalten überreicht.