16 Dezember 2019 | Unfälle

Acht Personen retten sich nach See-Drama

Swakopmund (er) – Ein Ski-Boot mit acht Personen an Bord, darunter mindestens zwei Kinder, ist am Samstagmittag bei der Vierkantklippe nahe Swakopmund gekentert. Alle Personen konnten sich rechtzeitig an Land retten. Sechs der Personen mussten zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

Aus zuverlässiger Quelle hat die AZ erfahren, dass der Skipper des Ski-Boots „Niqua“ besonders nahe an den Strand gefahren sei. Augenzeugen berichteten, dass der Bootsführer nicht wie üblich mit dem Bug auf die Wellen zugesteuert sei, sondern mit dem Steuerbord parallel zum Ufer gefahren sei, woraufhin eine Welle das Ski-Boot zum Kentern gebracht habe. An Bord soll keine Person eine Schwimmweste getragen haben.

„Doch glücklicherweise konnten sich alle Personen an Land retten, weil das Ski-Boot in Strandnähe verunglückt war“, erklärte Swakopmunds Hauptfeuerwehrmann Adri Goosen der AZ. Laut Goosen wurden sechs Personen ins Krankenhaus gebracht, wo sie unter anderem wegen Unterkühlung behandelt wurden. Einige Personen hätten sich außerdem an Land übergeben, da sie offenbar große Mengen Seewasser geschluckt hätten.

Das Ski-Boot sei arg beschädigt worden, besonders die beiden Motoren sowie das Oberdeck. „Wir haben das Seefahrzeug am Nachmittag auf einen Anhänger geladen und konnten erst dann das Ausmaß des Schaden feststellen“, erklärte Goosen. An Bord der „Niqua“ seien offenbar eine Familie und Freunde gewesen. Das Ski-Boot sei kurz zuvor bei der Mole in Swakopmund zu Wasser gelassen worden.