
Das spanische Forschungsschiff Vizconde de Eza ist seit sechs Jahren in Walvis Bay ein gern gesehener Gast. Die an Bord erstellten Studien kommen auch Namibia zugute.
Swakopmund/Walvis Bay – Zum sechsten Mal hat am vergangenen Wochenende das spanische Forschungsschiff „Vizconde de Eza“ in Walvis Bay angedockt und erneut von seiner Erkundungsreise Neuigkeiten aus der Tiefe des Meeres mitgebracht. Das Schiff und seine Crew wurden feierlich vom Fischereiminister Abraham Iyambo und dem spanischen Botschafter Alfonso Barnuevo empfangen.
Während des Empfangs gab die Repräsentantin des spanischen Fischereiministeriums, Aurora de Blas, bekannt, dass in naher Zukunft ein ganz neues Forschungsschiff, das zudem Platz für 40 Studenten an Bord hat, in See stechen wird. „Es wird die erste Universität, die ihre Schüler zu den gewissen Sachgebieten bringt“, sagte sie.
Da es sich bei den Erkundungsfahrten der Vizconde de Eza um eine gemeinsame Forschungskampagne zwischen Spanien und Namibia handelt und die neuesten Erkenntnisse beiden Regierungen zur Verfügung gestellt werden, strebt Iyambo nun ein weiteres Abkommen an, um auch von der „Uni auf See“ profitieren zu können.
Die Vizconde de Eza war am 7. Februar in See gestochen, um die Küstengewässer und die Tiefsee, im Bereich von 400 Seemeilen von Walvis Bay entfernt, zu durchforsten und eine Studie über das dortige Valdivia-Gebiet zu erstellen. Neben den spanischen Forschern waren auch diesmal wieder Kräfte des namibischen Fischereiministeriums dabei.