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Regen in Namibia

 

Vom  8.03.2010

Steigende Pegel im Norden

Regenfälle in den Auffanggebieten der Nachbarländer und lokale Niederschläge

Die Wasserpegel in den Oshanas (Senken) im Cuvelai-System im zentralen Norden und in den Grenzflüssen im Nordosten des Landes steigen alle wieder. Einige gute Niederschläge wurden am Wochenende im Norden verzeichnet.

© Wasserbauamt
Die Karte zeigt die Orte und Messstationen im zentralen Norden des Landes, die im Cuvelai-System liegen. Das Wasseramt hat fünf neue Messstationen in Betrieb genommen, um die Pegel in den Hauptoshanas (Hauptsenken) beobachten zu können.
Windhoek – Regenfälle im Cuvelai-System in Angola und in Namibia haben zur Folge, dass in den Oshanas (Senken) wieder steigende Pegel und ein Wasserfluss zu melden ist. An der Messstation bei Engela wurde ein Anstieg von vier Zentimetern innerhalb von 24 Stunden am Sonntagmorgen auf 0,26 Meter registriert, bei Shahaingu 3 cm mehr auf 0,37 m, bei Shanalumono 2 cm auf 0,59 m, bei Shakambebe ein Zentimeter auf 0,50 m, bei Endola 4 cm auf 0,48, bei Ompunndja um 5 cm auf 0,63 m und bei Okatana 6 cm auf 1,16 m. Bei der Oshakati Sky Bridge stieg das Wasser von Freitag auf Samstag um 4 cm auf 0,50 m und bei Oshakati/Onkandjengendi ebenfalls um 4 cm auf 0,26 m. Im vergangenen Jahr, als der Efundja (Hochwasser) große Teile des zentralen Nordens im Cuvelai-System überflutet hatte, lag der Pegel am 7. März bei der Messstation bei Shanalumono doppelt so hoch wie im Augenblick auf 1,23 m und bei Shakambebe bei 0,83 m.
Dem Wasseramt zufolge regnete es in der Zeitspanne von Samstagmorgen bis Sonntag 8 Uhr bei Tsandi 7,4 mm, bei Ulupumbu 8,8 mm, bei Ekamba 20,2 mm, in Oshakati 15,4 mm, bei Oluno 25,2 mm und bei Onayena 12, 0 mm. Das Omarumba-Camp bei den Epupa-Fällen am Kunene im Nordwesten des Landes meldete gestern Morgen 30 mm. Das Wetteramt meldete für Katima Mulilo 0,6 mm, für Rundu 11 mm, Ondangwa 11,5 mm, Grootfontein 1,9 mm und Okakarara 1,5 mm.
Im Augenblick erwarten die Experten, dass der Sambesi bei Katima Mulilo die 7-Meter-Marke Mitte März überschreiten werde, große Teile der Flutflächen flussabwärts im Ost-Caprivi überflutet und Wassermassen des Sambesi den Chobe nach Westen drücken und in den Liambesi-See fließen werden. Das Hochwasser wird dem Wasseramt zufolge ähnlich wie im Jahre 2007 verlaufen, höher als im Jahr 2008 sein, aber niedriger als im vergangenen Jahr, wenn keine weiteren schweren Regenfälle in dem Auffanggebiet des Sambesi in Sambia und Angola die Situation ändern.
Sonntagmorgen stand der Pegel des Sambesi bei Katima Mulilo auf 5,89 m, acht Zentimeter höher als 24 Stunden zuvor. Am Samstagmorgen war das Wasser um 20 cm auf 5,81 m innerhalb eines Tages gestiegen. Im vergangenen Jahr lag der Pegel des Sambesi bei 5,62 m und der Durchschnitt für den 7. März liegt bei 3,72 m. Dadurch dass die Wassermassen des Sambesi in den Chobe drücken und dieser nun rückwärts nach Westen fließt, ist der Pegel bei Nogoma am 5. März um 5 cm auf 1,18 m gestiegen. Der Kwando bei Kongola stieg am vergangenen Freitag um drei Zentimeter auf 3,19 m. Inzwischen hat der Okavango seinen Abwärtstrend eingestellt und ist der Pegel steigt wieder. Bei Rundu wurden am Sonntagmorgen 29 cm mehr als am Vortag registriert und liegt der Pegel nun bei 6,34 m. Am Samstag war der Okavango bereits um 25 cm auf 6,05 angestiegen.

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