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Zerstörung

 

Vom 22.05.2008

„Konzert schadet der Natur“

Windhoek – Die Umweltschutzorganisation Earthlife Namibia hat sich besorgt über die Auswirkungen des am Wochenende stattfindenden Rockfestivals an der Spitzkoppe geäußert. In einem offenen Brief an das Umweltministerium forderte die Earthlife-Vorsitzende Bertchen Kohrs, den geplanten Event zu unterbinden, weil er die sensible Natur zerstöre. „Die Besucher kommen mit Autos und Motorrädern, sie übernachten dort, brauchen Verpflegung, erledigen ihre menschlichen Bedürfnisse. Das wird in massiver Umweltverschmutzung und Lärm enden, somit Fauna und Flora beeinträchtigen und dem beliebten Touristenziel großen Schaden zufügen“, heißt es in dem Schreiben. „Es gibt doch sicher andere Plätze, an denen ein solches Festival veranstaltet werden kann, ohne dass die Natur geschädigt wird. Lasst uns nicht noch eine Touristenattraktion opfern“, so Kohrs weiter, die zudem fragt, ob es eine gesetzliche Grundlage gebe, die den Schutz solcher wertvollen Touristenattraktionen festschreibe.

Gleichzeitig führt Earthlife in dem Schreiben, das demnächst in der AZ veröffentlicht wird, andere Beispiele ins Feld. Es sei unlogisch, dass Besucher sich z.B. um ein Permit für den Namib-Naukluft-Park bemühen müssten, während Bergbauunternehmen durch den Abbau von Uran oder Granit massiven Schaden anrichteten.

Zu dem Rockfestival an der Spitzkoppe werden am Wochenende mehrere hundert Besucher und 13 Bands bzw. Künstler erwartet.
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