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Auf Tour

 

Air Namibia

 

Vom 14.10.2008

Mit dem Motorrad vom Kap nach Kenia - und wieder zurück

Den Traum, mit dem Motorrad den Schwarzen Kontinent halb zu durchqueren, hegte Trygbe Skorge schon seit vielen Jahren. Doch erst vor kurzem wurde aus dem Traum für ihn und seine langjährige Partnerin Tenille Lindeque endlich Wirklichkeit.

© Wiebke Schmidt
Zwischenstopp in Windhoek: Tenille Lindeque und Trygbe Skorge (v.l.).

Mit einer nagelneuen BMW GS 1200 Adventure verließen sie Kapstadt am 15. August dieses Jahres. Das Abreisedatum stand schon längst fest, doch die BMW wurde erst eine Woche vor Aufbruch geliefert. So blieb Skorge wenig Zeit, sich mit der Maschine, die schon immer ganz oben auf seiner Wunschliste stand, vertraut zu machen. Wenn man ihn jedoch auf der Adventure sieht, stellt man fest, dass beide zusammengehören. „Ich hatte immer den Wunsch, einmal mit einer GS 1200 Adventure durch Afrika zu reisen. Deshalb habe ich seit vielen Jahren in meinem Büro einen großen Rahmen aufgehängt, in dem nur ein einziges Bild war: das von der GS 1200 Adventure“, erzählt Skorge. So konnte er seinen Traum nie aus den Augen verlieren. In Tenille Lindeque hatte er eine verständnisvolle und ebenso abenteuerlustige Partnerin, die es sich nicht nehmen ließ, Skorge auf der Reise zu begleiten. Dies bedeutete natürlich Einschränkungen für beide, da nur sehr wenig Gepäck mitgenommen werden konnte. „Es war natürlich sehr ungewohnt, nur zwei Sortimente an Kleidung zu haben, doch es ging“, erzählt Lindeque schmunzelnd.
Da beide selbstständig sind, war es für sie kein Problem, über zirka zwei Monate durch die Welt zu reisen. Lindeque ist Inhaberin eines Bauchtanz-Studios in Kapstadt und Skorge hat eine Flugschule für Microlightsflieger, ebenfalls in Kapstadt.
Die Fahrt führte durch Südafrika Swasiland, Mosambik, Malawi, Tansania und endlich Kenia. Um das Pensum zu schaffen, mussten jeden Tag viele Kilometer zurückgelegt werden. „In Afrika ist es fast unmöglich, sich schnell fortzubewegen. Nicht überall sind die Straßen so gut wie in Namibia.“ Die schlimmste Strecke war wohl in Sambia, durch das die Beiden auf ihrem Rückweg kamen. Doch die fast durchweg positiven Erfahrungen, die Lindeque und Skorge auf ihrer Reise machten, hoben die Strapazen auf. „Die Erinnerungen, an die freundlichen Menschen und die wundervollen Erlebnisse kann uns niemand nehmen“, darin sind sie sich beide wie in so vielem einig. Auch scheint es, dass diese Reise Lindeque und Skorge noch mehr zusammengeschweißt hat, denn sie strahlen eine harmonische Zusammengehörigkeit aus.
Das nächste Ziel ist bereits anvisiert, dann soll es nach Süd- und Nordamerika bzw. nach Indien gehen – natürlich wieder auf der GS 1200 Adventure.
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