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Air Namibia

 

Vom 24.08.2010

Mit Buschmann Safaris durch Ostafrika reisen (Teil1)

„Es war für alle ein unvergessliches Erlebnis”, erzählt Olli Carstens von Buschmann Safaris. Aus der Idee, eine spezielle Tour für Namibier nach Ostafrika anzubieten, wurde Ende Mai dieses Jahres Realität. Das Tourunternehmen, das eigentlich auf Familienreisen spezialisiert ist, hat mit diesem dreiwöchigen Angebot eine einmalige Gelegenheit geschaffen, das „wahre Afrika“ kennen zu lernen.

© Privat
Auf einer „Spicetour“ auf Sansibar lernten v.l.n.r. Walter Rom, Sonja Bartlewski und ihr Mann Michael sowie Richard Gürtel viel über scharfe und weniger scharfe Gewürze.
„Vor allem das Interesse von vielen „Südwestern“ an afrikanischen Reisezielen und die Neugier auf deutsche Geschichte hatte uns auf die Idee gebracht eine solche Tour zusammenzustellen. Wir wollten damit aber auch die Namibier ansprechen, die sich das weite Reisen allein nicht mehr zutrauen“, meinen Olli und Ina Carstens. Und so bildete sich eine sehr gemischte Truppe von neun Personen im Alter zwischen 33 und 77 Jahren. „Obwohl wir am Anfang wegen des Altersunterschiedes etwas skeptisch waren, stellte sich bald heraus, dass dies eher eine Bereicherung für alle war“, führt Olli aus.
„Wir wollten unbedingt mal Tansania kennen lernen.“ erzählt Sonja Bartlewski, die die Anzeige von Buschmann Safaris in der Allgemeinen Zeitung gelesen hatte. Und obwohl sie und ihr Mann bisher immer selbst gefahren sind, hatte das Ehepaar diese Reise gebucht und es nicht bereut. Gemeinsam mit zwei weiteren Namibiern entschlossen sie sich, den Transfer zum Safaribeginn in Dar es Salaam mit Olli im Auto mitzufahren. Die anderen fünf Teilnehmer reisten mit dem Flugzeug nach Tansania. „Bereits hinter der namibischen Grenze in Sambia und später in Tansania haben wir festgestellt, wie unterschiedlich Afrika ist und wie unterschiedlich auch die Menschen der jeweiligen Ländern sind.“, so Sonja.
© Privat
Im Serengeti-Nationalpark in Tansania sahen die Namibier riesige Tierherden.
In Dar es Salaam selbst herrscht ein unglaubliches Verkehrschaos! Um von einem Ort zum anderen zu gelangen, brauchte man Stunden. Trotzdem machte sich die kleine Truppe auf den Weg, die Geschichte dieser Stadt zu erkunden. Wenig später traf auch der Rest der Reisegesellschaft mit dem Flugzeug ein. Gemeinsam ging es dann zunächst auf die Insel Sansibar, die zu Tansania gehört. Zwei Tage durften die Namibier den puren Luxus in einer wunderschönen Hotelanlage genießen. Auf Sansibar unternahmen sie unter anderem eine „Gewürztour“, die für alle nicht nur sehr interessant, sondern auch lustig war. Danach flogen alle auf das Festland nach Arusha, dem Ausgangspunkt einer fünftägigen Safari. Mit einem einheimischen Tourunternehmen erkundete man den Lake Manyara, die Serengeti und den berühmten Ngorongoro-Krater. „Besonders faszinierend waren die riesigen Tierherden in der Serengeti“, erzählt die 33jährige Sonja begeistert, die mit ihrem Mann zu den jüngsten Teilnehmern der Safari gehörte. Allerdings stießen in der Serengeti die Stehtoiletten besonders bei den älteren Teilnehmern auf Ablehnung. Aber die tansanischen Tourguides waren sehr hilfsbereit und brachten ihre namibischen Gäste auf Wunsch zu „richtigen Sitztoiletten“, bis zu 8 km vom Camp entfernt. „Auch wenn es für uns etwas umständlich war, so haben wir das alles mit Humor genommen“, erzählt Wolfgang Biederlack, der mit 77 Jahren noch viel Spaß am Reisen hat.
Nach der Serengeti setzten die Reisenden ihre Tour zum Ngorongoro-Krater fort, dessen einmalige Landschaftsform alle sehr beeindruckte. „Oben am Kraterrand, wo wir auch übernachtet haben, war tiefer Regenwald und je weiter wir in den Krater hinein gefahren sind, umso spärlicher wurde auch die Vegetation. Aber es gab hier sehr viele Tiere zu beobachten“, erzählt die Namibierin von der spannenden Reise.

Infos unter :www.buschmann-safaris.de , Telefon 061-230292


Der nächste Teil erscheint kommenden Dienstag auf der Tourismusseite.
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