Und genau mit dieser Leidenschaft gibt sie jetzt Tanzunterricht und zeigt unter anderem Hochzeitswilligen, wie schön Tanzen sein kann, und dass man vor einem Eröffnungstanz keine Angst haben muss. „Der Trend geht aber eindeutig weg vom Walzer und hin zum Rumba oder argentinischem Tango“, weiß die Namibierin.
Im Einzelunterricht oder in Gruppen wird den Paaren gezeigt, worauf es beim Tanzen ankommt, denn neben den technischen Schritten ist viel Gefühl und Rhythmus gefragt. „Auch wenn Männer am Anfang oft etwas Schwierigkeiten haben, entdecken sie nicht selten das Tanzfieber und genießen es, ihre Frauen über das Parkett zu führen“, erzählt Claudia weiter, die all ihre Tanzlehrer-Prüfungen mit Gold bestanden hat. Nicht selten wird sie dann auch auf eine Hochzeit eingeladen. „Das ist für mich immer etwas ganz Besonderes, zu sehen, wie die Paare gelernt haben zu tanzen. Ich bin dann immer richtig stolz“.
In ihrem Studio in Olympia unterrichtet sie außerdem lateinamerikanische Tänze, Standardtänze, moderne Tänze, „Langarm“,
Rock ´n´ Roll , Buggy und vieles mehr. Meist dauert eine Tanzstunde 30 Minuten, kann aber bei Paaren auch auf eine Stunde ausgedehnt werden. Neben dem eigentlichen Unterricht tritt Claudia selbst bei Veranstaltungen auf, beispielsweise bei der Krebsvereinigung oder zu Geschäftsfeiern.
Eine besondere Aufgabe war für sie einen blinden Tanzschüler zu unterrichten. Mit viel Geduld und Fingerspitzgefühl konnte Claudia dem jungen Mann beibringen, sich im Rhythmus der Musik zu bewegen. Mittlerweile sind beide so gut als Tanzpaar, dass sie bereits zusammen auftreten. „Auch wenn die Vorbereitungen für einen solchen Auftritt etwas anders sind, macht es mich besonders stolz zu zeigen, dass auch behinderte Menschen tanzen lernen können“.
Weitere Infos unter bei Claudia oder Karen,
Tel.: 081-128 5951