Newsletter

Reisebericht

 

Auf Tour

 

Air Namibia

 

Vom  8.01.2010

Hoffnungsvolle Zeichen

Das Jahr 2010 hat begonnen. Und wie immer bei einem Jahresstart gibt es viele Vorsätze, Wünsche und Hoffnungen. Auch für den Tourismus in Namibia. Was wird uns 2010 bringen? Eine ganze Menge!

Zunächst ist da die Hoffnung. Die Hoffnung auf bessere Zeiten. Wird die Weltwirtschaftskrise, die vergangenes Jahr auch an Namibia und auch am Reisesektor nicht spurlos vorbeiging, jetzt zu einem Ende kommen? Oder werden die Folgen wenigstens gemildert? Die Ökonomen der hiesigen Zentralbank und von anderen Instituten prognostizieren nach dem mageren Jahr 2009, in dem das Bruttoinlandsprodukt laut Berechnungen um 1,1 Prozent geschrumpft ist, einen (Wieder-)Aufschwung für die Konjunktur. Immerhin vier Prozent Wachstum werden vorausgesagt. Davon sollte und wird auch der Tourismus profitieren.
Wir sind aber sehr stark davon abhängig, was in anderen Ländern, vor allem der westlichen Welt, passiert, aus denen die Überseegäste nach Namibia kommen (sollen). Zum Glück gibt es dort ebenfalls positive Signale, was die Hoffnung auf eine Verbesserung der Situation nährt.

In Namibia selbst ist der Reisemarkt trotz aller Schwierigkeiten nicht in Lethargie verfallen, sondern hat sich konsolidiert – und teils auch weiter investiert. Ein Achtungszeichen wurde noch kurz vor Jahresende 2009 gesetzt, als die United-Africa-Gruppe (UAG) mit Hilton Worldwide den Vertrag zum Betrieb des ersten 5-Sterne-Hotels in Namibia unterzeichnet hatte. Dieses entsteht im Herzen der Hauptstadt Windhoek und soll im zweiten Quartal dieses Jahres seine Türen öffnen. Dass sich eine solch renommierte Hotelgruppe für Namibia entscheidet, ist als deutliches Signal für Stabilität und Rentabilität zu werten. Damit nicht genug. Das Hotel bietet das Kernstück eines neuen Gebäudekomplexes am Freedom Plaza (inklusive Büros, Geschäfte, Restaurants usw.), für den die UAG die Gesamtinvestition mit 200 Millionen Namibia-Dollar angegeben hat. Das schafft Arbeitsplätze und Einkommen für viele Namibier.

Regional haben Branchenvertreter ebenfalls Zeichen gesetzt. Die Wiedereröffnung von Midgard Country Estate, die weitere Aufwertung des Windhoek Country Club & Resort sowie die Neueröffnung des Kalahari Farmhouse bei Stampriet und der Umbau des Cañon Roadhouse nahe des Fischfluss-Canyons (beide von der Gruppe Gondwana Collection) sind nur einige Beispiele dafür, dass hiesige Tourismusakteure im Jahr 2009 nicht investitionsmüde geworden sind.
Und dann ist da noch die Fußball-Weltmeisterschaft, die Mitte dieses Jahres beim Nachbarn Südafrika ausgetragen wird. Freilich wird Namibia nicht direkt, also bei der Beherbergung, davon profitieren, weil es nicht Gastgeberland ist. Aber die Aufmerksamkeit für Südafrika und das südliche Afrika wird gewiss auch auf Namibia ausstrahlen. Manche Früchte sind dann erst langfristig zu ernten, wenn die Saat, die 2010 in die Erde gebracht wurde, aufgeht.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein neues Jahr voller Hoffnungen – und dass sich diese erfüllen. Eigeninitiative und harte Arbeit gehören dazu. Also verschwenden wir keine Zeit – es lohnt sich!
Archiv


Wetter

Landesgeburtstag

 

Brandkatastrophe

 

Air Namibia

 

Deutsch in Namibia

 

AZ-Wandkalender 2010

 

City-Guide '09

 

Tourism Expo

Vorschau

 

Anzeige
Foto des Monats

 

Anzeige
Anzeige
Spielen Sie Black Jack oder Roulette in einem getesteten online Casino. Finden Sie tolle Casino Spiele Tipps!