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Vom  3.07.2008

Die Hochsaison kann kommen

Namibia im Juli. Das bedeutet nicht nur Winterzeit, wenngleich sich die Temperaturen noch im normalen Bereich bewegen und auch bei Campingausflügen die Eiszapfen an den Nasen ausblieben. Denn nur sehr selten ist die Quecksilbersäule des Thermometers unter die Null-Grad-Markierung gesunken. Außerdem werden die Tage seit Ende Juni wieder „länger“, besser gesagt es ist länger hell. Ein paar Minuten nur, aber immerhin – die Besucher wird´s freuen.

Der Juli bedeutet auch Hochsaison für den namibischen Tourismus. In Deutschland und anderen europäischen Ländern sind zumeist Schulferien, und nach der Fußball-Europameisterschaft – die viele zuhause erleben wollten – bietet sich nun eine gute Gelegenheit, das Fernreisefieber auszuleben. Namibia ist auf den verstärkten Zustrom von Besuchern vorbereitet und freut sich auf neue Gäste.

Im Hinterkopf hat die namibische Reisebranche die jüngste Statistik über die Einreisezahlen vom vergangenen Jahr. Diese sagt, dass 2007 knapp 929000 Gäste nach Namibia gekommen sind – elf Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das bestätigt die von Experten oft zitierte Aussage, dass sich Namibias im (Reise-)Trend befindet. Mehr noch: Diese Zahlen machen auch Hoffnung für die Zukunft. Eine Zukunft für die Reisebranche, weshalb weiter investiert werden darf, sowie für das Land insgesamt, das sich über mehr Einnahmen und Arbeitsplätze freuen kann. Und auch ein weiterer Fakt kann aus der Statistik abgelesen werden: Namibias gilt als politisch stabiles, demokratisches Land und darüber hinaus auch als sicheres Reiseziel. Wie wertvoll das für Einwohner und Touristen ist, lässt sich auf den ersten Blick beim Vergleich mit dem Nachbarland Simbabwe erkennen, wo inzwischen der Weg aus der unsagbaren Krise mittelfristig schier völlig verbaut ist.

Die meisten Namibia-Gäste kamen im vergangenen Jahr übrigens aus Angola, das mit 336045 Besuchern nicht nur Spitzenreiter im Nationenvergleich ist, sondern mit 21 Wachstum noch kräftig zugelegt hat. Auf dem zweiten Platz rangiert Südafrika mit 250038 Touristen (+4%). Von den Ländern außerhalb Afrikas steht Deutschland mit 80418 Reisenden unangefochten an der Spitze. 18 Prozent Zuwachs sprechen für sich, hiernach folgt übrigens Großbritannien (28214 Besucher, +14%). Ob dieser zahlen – viele Länder verzeichnen ein zweistelliges Wachstum – jubelt natürlich auch der Namibische Tourismusrat, der sich in seiner Marketingstrategie bestätigt sieht.

Marketing in und für Namibia macht übrigens schon die Kempinski-Hotelgruppe. Das Sonnenland findet man bereits im internen Produktkatalog, außerdem waren Repräsentanten für Kempinski auf der Reisemesse Tourism Expo 2008 Ende Mai in Windhoek präsent. Die Mokuti Lodge am Rande des Etoscha-Nationalparks bekommt Stück für Stück die Identität der 5-Sterne-Hotelgruppe, die neuen Projekte in Swakopmund und Windhoek werden noch in diesem Jahr beginnen.

Nicht untätig bleiben auch andere Entscheidungsträger, die sich mit dem Reisemarkt beschäftigen. Auf deren Tagesordnung bleibt das Thema Sicherheit ganz oben. So hat Ende Juni der Arbeitskreis gegen Kriminalität im Tourismus beschlossen, ein neues Faltblatt herauszugeben. Dieses soll alle relevanten Notrufnummern enthalten und zudem über das sichere Fahren auf namibischen Straßen informieren. Der mehrsprachige Flyer soll an Flughäfen sowie in Unterkünften und bei Autovermietungen erhältlich sein.
Natürlich hofft jeder Besucher, dass er diese Informationen nie brauchen wird. Aber im Falle eines Falles wird man dankbar dafür sein. In diesem Sinne viel Freude und tolle Erlebnisse in Namibia im Monat Juli – das wünscht Ihnen
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