|
|
Vom 3.11.2011 Von der Schwerkraft befreitFlugsafaris bieten ein einmaliges Namibia-Erlebnis![]() Aus der Luft ist deutlich zu erkennen, wie der Kuiseb den Dünengürtel im Süden von der Steinwüste im Norden trennt. Da liegt es nahe, diese entlegenen Gebiete aus der Luft zu erkunden und aus der erhabenen Vogelperspektive zu beobachten, wie die faszinierende Szenerie am Boden vorbeizieht. Vor allem in der Küstenortschaft Swakopmund steht dem schwindelfreien Abenteurer dafür ein breit gefächertes Angebot zur Verfügung, das vom Rundflug am Meer entlang bis hin zum Tagesausflug ins Landesinnere reicht. Die Flüge erstrecken sich über das gesamte Land und erschließen von Swakopmund aus selbst weit entfernte Sehenswürdigkeiten wie Sossusvlei, den Namib-Naukluft-Park, die Skelett-Küste, den Fischfluss-Canyon, das Sperrgebiet um Lüderitzbucht und das Kaokoveld. Besonders beliebt ist dabei der rund zwei Stunden dauernde Rundflug über Sossusvlei, der unter anderem von der Firma Bush Bird (http://www.bush-bird.de/) angeboten wird und die Vielfalt der Namib-Wüste besonders eindrucksvoll erleben lässt. Der Flug führt über die zerklüfteten Felsen des Kuiseb-Canyon, die ausgedehnten Kiesebenen und majestätischen Dünen um Sossusvlei, vorbei an verlassenen Diamant-Minen und alten Schiffswracks im so genannten Sperrgebiet und entlang der Küste vorüber an Sandwich Hafen, den Salzfeldern, der Hafenstadt Walvis Bay und der Guano-Insel zurück nach Swakopmund. ![]() Aus der Vogelperspektive kommen die oft bizarren Formen der Dünen um Sossusvlei besonders gut zur Geltung. Ein weiterer Vorteil von Flugsafaris: Sie ermöglichen es den Gästen rasch weite Strecken zurückzulegen und schnell in Gebiete vorzudringen, die auf vier Rädern entweder gar nicht, oder erst nach vielen Stunden mühsamer Fahrt erreichbar sind. Wer also möglichst schnell möglichst viel sehen und erfahren will, ist mit dem Flugzeug als Transportmittel wesentlich besser beraten als mit dem Wagen. Außerdem ist das Kleinflugzeug in der Luft sehr viel beweglicher als das Fahrzeug am Boden, das der Streckenführung vorhandener Straßen folgen muss. Der Pilot kann hingegen Sehenswürdigkeiten direkt ansteuern und mehrmals überfliegen, oder dort wenn möglich sogar landen, die sich den auf wenige Zufahrtsstraßen angewiesenen Autofahrern entziehen. Vor allem Besuchern aus dem Ausland bietet sich der Landschaftsflug als besonders komfortables und praktisches Erkundungsmittel an, weil ihnen meist eins fehlt: Zeit. Anstatt sich auf die lange und oft beschwerliche Auto-Reise zur nächsten Sehenswürdigkeit zu machen, kann der Gast mit einem Kleinflugzeug sehr viel sicherer, schneller und bequemer dorthin gelangen, ohne sich bei der Ankunft von den Strapazen der Fahrt erholen zu müssen. Und: Auf dem Weg kann der Fluggast beobachten, wie sich die Geologie und Farben der Landschaft unter ihm langsam verändern. So bekommt er nicht nur einen Vorgeschmack auf das, was ihn bei der Landung am Boden erwartet. Er entwickelt auch einen Eindruck davon, wie einzelne Vegetationszonen langsam ineinander übergehen und welche Kräfte gewirkt haben müssen, der Topografie das ungewöhnliche Profil zu geben, das nur aus der Luft sichtbar wird. ![]() Das Wrack der Eduard Bohlen ist eines der vielen Attraktionen, die den Rundflug über Sossusvlei so populär machen. Mit Propeller-Antrieb lässt sich dieser Wunsch am besten erfüllen und gleichzeitig die Erholung finden, die nicht nur Urlaubsgäste aus dem Ausland, sondern auch Einheimische in der Freizeit suchen. Schließlich spart der Fluggast bei der Anreise viel Zeit ein, die er am Bestimmungsort dafür nutzen kann, sich dort genau umzusehen und vor dem Weiterflug etwas zu entspannen. Es ist aber nicht nur der Zeitfaktor, der Flugsafaris so angenehm macht. Es ist auch das Abenteuer und die Euphorie des Fliegens an sich, das mühelose Schweben über allen Hindernisse und Untiefen am Boden. Das Gefühl der Freiheit, losgelöst von der Schwerkraft und den Sorgen des Alltags weit unten. Und es ist die Empfindung, dass sich aus der Distanz über den Wolken auch die Wahrnehmung der Welt verändert und der eigene Horizont erweitert. Erst hier oben wird deutlich, wie klein und unbedeutend der Mensch auf diesem Globus ist und wie empfindlich und zerbrechlich unsere Erde ist. Egal ob eine Flugsafari in Namibia eine Stunde oder einen Tag dauert, egal ob sie über aufgewühltes Meer, trostlose Wüste, steil aufragende Dünen, verwitterte Berge oder ebene Steppe führt, eines bleibt immer gleich: Der von Luftverschmutzung ungetrübte Panoramablick auf unberührte Natur macht deutlich, wie überwältigend schön und gleichzeitig sensibel die Landschaft Namibias ist. Und damit leisten Erkundungsflüge vielleicht sogar mehr, als einen Anreiz für Touristen zu bieten und damit den Fremdenverkehr in Namibia zu fördern. Sie schaffen ein Bewusstsein dafür, wie imposant und gleichzeitig anfällig unsere Umgebung ist und wie sehr sie unseren Schutz als die dominante Spezies des Planeten benötigt. Sei es der Anblick schroffer Berge, zerklüfteter Täler, ausgedehnter Strände, grandioser Dünen oder trockener Flussläufe, die sich wie Adern durch die Einöde der Wüste ziehen: Eine Flugreise gibt den Passagieren die Ehrfurcht vor der Schöpfung zurück. Und mit diesem berauschenden Erlebnis schenkt sie den Mitreisenden eine Erfahrung, die den Flug lange überdauern wird. In diesem Sinne sind Flugsafaris nicht nur Werbung für das einzigartige Reiseziel Namibia. Sie sind auch Botschafter für den Naturschutz in einer vom Menschen bedrohten Welt. Mehr Infos unter: wwwbush-bird.de Von Marc Springer |
Anzeige
Anzeige Anzeige |
|