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Air Namibia

 

Vom  5.08.2010

Positive Überraschungen beim Fly-In

© privat
Diese beiden Kampfflugzeuge sorgten bei dem alljährlichen Fly-In auf der Rostock Ritz Desert Lodge für großes Aufsehen. Piloten Allan Fergus mit Terry Redman als Co-Pilot und Dave Mandel mit Richard Butt begeisterten die Zuschauer mit gewagter Flugakrobatik am ersten Abend der Fliegerveranstaltung.
Piloten und Flugzeug-Fans haben sich Mitte Juni für das alljährliche Fly-In, welches wieder auf der Rostock Ritz Desert Lodge unter dem Motto „Fliege fürs Leben“ (Fly to Live) bei perfekten Wetterbedingungen stattfand, versammelt. Die Piloten der 26 Flieger, darunter acht aus Südafrika, sicherten eine größere Teilnahme als 2009.

Dieses Jahr hatte sich Wolfgang „Kücki“ Kühhirt etwas ganz Besonderes für seine Gäste ausgedacht. Kurz vor der Abenddämmerung des ersten Tages ertönten laute Maschinen. Die interessierten Blicke richteten sich himmelwärts und erblickten zwei Kampfjets aus Tschechien, Marke Let L39. „Die Leute waren sehr beeindruckt, vor allem, weil die Jets problemlos auf der Sandpad landen konnten“, so Heidi Snyman. „Die Landebahn hat jetzt auch Lichter, so kann man sogar abends landen, wenn es sein muss“, ergänzte sie. Doch damit noch nicht genug: Die Piloten der Flieger, Allan Fergus mit Terry Redman als Co-Pilot und Dave Mandel mit Richard Butt, verwöhnten die 96 Zuschauer mit einer kleinen Flugschau mit akrobatischen Manövern. Die Schau wurde dann durch Jacques Jacobs mit gekonnten Tricks in seinem chinesischen Militärtrainingsflieger Marke CJ6 ergänzt.
© privat
Sie zeigte den meisten Respekt für die Regeln des Fliegens: Nadia Braune freut sich mit der Vorsitzenden Richterin Heidi Snymann über ihren ersten Platz in der Kategorie des Flugetikettes.
Nach diesem aufregenden ersten Abend kamen am nächsten Tag die ernsteren Angelegenheiten. Es wurde in zwei Kategorien, die Flugkunst sowie -etikett testen, um Preise und Auszeichnungen gekämpft. Als erstes kamen die Navigationsübungen. Hier müssen die Piloten nicht nur beweisen, dass sie fliegen können, sondern auch, dass sie sich in der Natur und im Gelände auskennen sowie knifflige Rätsel lösen können. So wird dann geflogen, während unter Zeitdruck verschiedene natürliche Merkmale wie Bäume erkannt werden müssen – ohne zu landen. Punktesieger ist dann das Team, welches die meisten richtigen Antworten hat und gleichzeitig die besten Zeiten vorweisen kann. Am Ende waren Thys van der Merwe mit Co-Pilotin Mary de Klerk in ihrer Cessna 182 die Sieger des Tages. De Klerk war eine der prominenten Gäste, die die Reise zur Lodge angetreten hatten. Nachdem die Südafrikanerin den diesjährigen South African Presidents Air Race gewonnen hatte, darf sie nun ihr Land in der diesjährigen Austragung des Weltflieger Rennens in der Slowakei vertreten. Van der Merwe konnte seinen Siegeszug leider nicht fortsetzen. Er musste sich mit dem zweiten Platz bei der Preisverleihung für den Airmanship Award (Preis für Flugetikett) begnügen. Der erste ging an Nadia Braune aus Walvis Bay.

Es wurde an diesem Wochenende jedoch nicht nur für Spaß und das Wohl der Gäste gesorgt, sondern auch für Sicherheit. Sicherheitsbeamter Hans Möller und die Vorsitzende Richterin Heidi Snyman sahen zu, dass es keine außergewöhnliche Vorfälle gab und so konnte das Wochenende von Jung und Alt sowie Fliegern und Nichtfliegern genossen werden.
Von Renzo Baas
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