
Der Kaiser-Wilhelm-Berg in Okahandja wird durch den neuen Wanderweg bald für alle Besucher zugänglich sein.
Das Wandern ist des Schwarzwälders Lust und vielleicht auch bald des Namibiers und allen Besuchern, die den Kaiser-Wilhelm-Berg kurz hinter Okahandja erklimmen wollen. Bernhard Winterhalter, ein aktiver Wanderer aus Deutschland, hatte die Idee, diesen 1525 Meter hohen Berg für alle zugänglich zu machen. In einigen Wochen soll dort ein Wanderweg entstehen, der das ansonsten mühsame Hochlaufen erleichtern wird. Dazu soll der Weg freigeschnitten, Steine beseitigt und auf dem oberen Drittel eine Sitzbank zum Verweilen aufgestellt werden. Außerdem werden Wegweiser dem Besucher helfen, bei dem zirka 1 ½ stündigen Fußmarsch nicht vom Weg abzukommen.

Sind sich einig: Bürgermeisterin von OkahandjaTonata Helen Shipena und Bernhard Winterhalter.
Am Ziel wird es dann auch ein Gipfelkreuz mit einer Stahlkassette und einem Gipfelbuch geben, in das sich jeder Wanderer eintragen kann. Die Kosten für diese Idee trägt Winterhalter gemeinsam mit dem Schwarzwaldverein Sulzburg, in dem er Mitglied ist. Auch die Stadtverwaltung Okahandja begrüßt das Vorhaben und hat bereits ihre Zustimmung gegeben. „Die Aussicht von diesem Berg ist ganz erstaunlich“, weiß Winterhalter, der bereits den Blick von oben genossen hat.