"Ich bin jedes Mal überrascht von den neuen Ideen. Viele Aussteller sind sehr erfinderisch, was die Dekoration angeht: Bunt und vielseitig wie das Land Namibia selbst ist - so wollen wir es haben", sagte Gitta Paetzold, Geschäftsführerin des namibischen Gastgewerbeverbandes (HAN), und lobte außerdem den "Teamgeist" auf der Messe. Für viele Aussteller sei die Standdarstellung wie ein "kleiner Wettbewerb", führte sie aus. "Die Unternehmen können sich bei dieser Messe im besten Licht darstellen, das haben sie begriffen."
Maggy Sheya von der Tourismus- und Marketingabteilung der Stadtverwaltung Okahandja ist zum ersten Mal auf dieser Messe dabei und will hier "Okahandja im touristischen Sinne vermarkten". Dabei wolle man "zeigen, was wir haben" sowie am Netzwerk mit anderen Ausstellern arbeiten und deren Präsentationen begutachten. "Das ist alles sehr professionell hier und zudem interessant, die Vielfalt zu sehen", so Sheya.
Indes sieht Keith Sproule, Tourismus-Berater der Umweltorganisation WWF in Windhoek, die Ausstellung als einmalige Gelegenheit, an diesem Stand "die Vielfalt und Attraktionen der kommunalen Hegegebiete Namibias darzustellen". Am Stand des WWF, der zum zweiten Mal dabei ist, würden auch die Hegegebiete-Partner aus dem Privatsektor berücksichtigt, führte er aus.
Frank Heger, Vorstandsmitglied im Namibischen Berufsjagdverband (NAPHA), erwartet, dass die Messe der namibischen Bevölkerung den Tourismus näherbringen wird. "Trophäenjagd ist Teil des Tourismus", konstatierte er und bezeichnete den Reisesektor hinsichtlich seines Beitrages zur Beschäftigung und zum Bruttoinlandsprodukt als "eine der wichtigsten Branchen für dieses Land". Die Aussteller "geben sich viel Mühe", lobte er und wünscht sich, dass die Messe dazu beiträgt, "dass wir in der Tourismusbranche mehr Gefühl und Respekt füreinander entwickeln".
Die Reisemesse dauert noch bis zum morgigen Samstag an.










