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Vom 5.08.2010 News aus der TourismusbrancheReiseleiter-Lobby stärken Um den Reiseleiter-Verband (Tourguide Association of Namibia, TAN) zu stärken und ihm eine größere Lobby zu verschaffen, hat das Unternehmen Gondwana Collection mit verschiedenen Partnern eine Initiative gestartet. Diese soll dazu führen, dass die Mitgliederzahl von TAN (derzeit ca. 60) auf 150 bis 200 Reiseleiter anwächst. Den Reiseleitern werden darüber hinaus über eine spezielle Gondwana Tour Guide Card verschiedene Vorteile und Vergünstigungen eingeräumt, um ihren Arbeitsalltag zu erleichtern und ihre Leistung mehr zu würdigen. Partner der Initiative sind die Versicherungsgesellschaft Satib, die Camelthorn-Brauerei sowie die Zeitungen Republikein und AZ. Mitte Juli hatte es bereits eine Informationsveranstaltung dazu in Windhoek gegeben, eine weitere ist in Swakopmund geplant. Millionen für Daan Viljoen Die namibische Entwicklungsbank (DBN) hat jetzt einen Kredit in Höhe von 30 Millionen Namibia-Dollar an San Karros Lifestyle Safaris ausgereicht. Dies ist eine Tochterfirma von Prosperity Africa Holdings, die auf Grundlage eines Partnerschaftsabkommens (Public Private Partnership, PPP) mit Namibia Wildlife Resorts (NWR) das Rastlager im Daan-Viljoen-Park nahe Windhoek für 30 Jahre gepachtet hat und dieses ausbauen will. Laut DBN-Angaben wird sich San Karros bei seinen Aktivitäten auf drei Marktsegmente konzentrieren: namibische und internationale Touristen, Konferenzen sowie Wellness/Gesundheitstourismus. Wegen Umbauarbeiten ist das genannte Rastlager bereits seit Juli 2008 geschlossen Dialog zu Umweltkonzept „Wie grün ist Ihre Stadt?“ – so lautete das Motto einer öffentlichen Dialogreihe, die im Juli in verschiedenen Küstenstädten stattgefunden hat. Dazu hatten das in Swakopmund ansässige Küstenmanagement NACOMA und der südafrikanische Umweltverträglichkeitsverband (SAIEA) eingeladen. Die Anregungen sollen in die Erstellung eines optimalen Umweltmanagement-Konzepts für den Küstenstreifen und seine darin befindlichen Städte einfließen. In Swakopmund ist die Veranstaltung auf großes Interesse der rund 50 Anwesenden gestoßen. Themen, die von den Bürgern angesprochen wurde, waren die Wassersituation, die Abfallwirtschaft, der Strand, der Verkehr und das Fahren im Gelände. Verluste durch Raubtiere In den vergangenen 1,5 Jahren (Januar 2009 bis Mitte 2010) sind in Namibia landesweit 342 Haustiere – Rinder, Ziegen, Schafe, Esel und Hühner – durch Raubtiere getötet worden. Das sagte Umwelt- und Tourismusministerin Netumbo Nandi-Ndaitwah im Parlament, nachdem es eine Anfrage von der Opposition zum Mensch-Tier-Konflikt gegeben hat. Eine Entschädigung für die Tierhalter würde es nicht geben, da dies schwer zu berechnen und nachzuweisen sei, fügte sie hinzu. Immer wieder gelangen Raubtiere – zum Beispiel Löwen – aus dem Etoscha-Nationalpark und sorgen für Probleme auf benachbarten Farmen. Um die Konflikte zu minimieren, sei das Ministerium derzeit damit beschäftigt, den Zaun um den Park zu reparieren, teils zu ersetzen, zu verstärken, zu elektrifizieren sowie mit einem Alarmsystem auszurüsten, sagte die Ministerin. Besucheransturm Im Juli hatte die Lodge und Wildauffangstation N/aán ku sê (ca. 40 km östlich von Windhoek) erstmals zu einem Tag der offenen Tür eingeladen – und damit einen regelrechten Besucheransturm ausgelöst. Rund 1000 Gäste kamen, informierten sich über die verschiedenen Tierschutzprogramme und konnten unter anderem Löwen, Geparden, Leoparden und wilde Hunde aus der Nähe beobachten. Dabei avancierte der Streichelzoo zum absoluten Liebling der Kinder. „Mit so viele Interesse hätten wir nicht gerechnet“, sagt Marlice van Vuuren, Eigentümerin von N/aán ku sê. Die Veranstaltung soll einmal jährlich wiederholt werden. Von Stefan Fischer |
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