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Vom 17.02.2009

Namibia liegt in der Schweiz voll im Trend

Auf der Ferienmesse von Zürich gab es für die namibischen Aussteller kaum Verschnaufpausen

Auf der größten Schweizer Ferienmesse, der Fespo, die vom 29.1. bis 1.2. 2009 in Zürich stattfand, war Namibias Reisebranche zwar nur mit einem halben Dutzend Ausstellern vertreten, diese wurden allerdings vom Publikum regelrecht bestürmt.

© Hans Rudolf Baumann
Bwana Tucke-Tucke 1.JPG Der attraktive Stand des deutschen Veranstalters Bwana Tucke-Tucke vermochte viele auf Namibia neugiere Messebesucher anzuziehen.
Zürich – Kaum hatte die Zürcher Ferienmesse ihre Tore geöffnet, stellten sich an den Ständen der Aussteller mit Namibia-Angeboten die ersten interessierten Besucherinnen und Besucher ein. Und dieses Interesse sollte während der ganzen Messe anhalten.

Heidi Zimmer von Southern Cross Safaris, welche bereits zum zehnten Mal an der Zürcher Ferienmesse teilnahm, strich einerseits durch eine äußerst treue Stammkundschaft hervor, betonte aber auch, dass sich zahlreiche Namibia-Neulinge über ihre Angebote informierten. „Die Schweizer sind nicht nur sehr interessierte potenzielle Kunden, sondern darüber hinaus auch sehr aufmerksame Zuhörer.“

Ins gleiche Horn stieß Dieter Reisenauer von Outdoor Adventure Safaris, der zum dritten Mal auf der Zürcher Ferienmesse war. Besonderes Interesse hatten seine Gesprächspartner an naturnahen und umweltgerecht realisierten Aufenthalten in der Gästelodge des staatlich anerkannten Wildschutzgebietes Kuzikus. „Die Schweizer Kundschaft ist stark an der Natur und der Tierwelt interessiert – Themen, die für uns auf Kuzikus ja zum Alltäglichen gehören.“ Gute Annahme fanden gemäß Reisenauer auch die dreitägigen Kalahari-Wildniskurse.

Die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte folgte beim Veranstalter Bwana Tucke-Tucke, der mit einem großen Geländefahrzeug für einen gelungenen optischen Anreiz zum Besuch seines Standes gesorgt hatte. An den beiden mit „Namibia“ überschriebenen Informationstafeln gaben Firmenchef Carsten Möhle und seine Mitarbeiter pausenlos Erläuterungen zu ihren Angeboten.

Wie groß das Interesse der Schweizer Messebesucher – insgesamt verzeichnete die Fespo in den vergangen Jahren jeweils rund 75000 Eintritte -, zeigte auch ein Blick in die Konferenzsäle, in welchen im Verlauf der Messe sieben Mal Diavorträge über verschiedene Reiseziele stattfanden: Leere Stühle hatten in den gut 100-plätzigen Räumen Seltenheitswert.

Stellvertretend für die etwa 20 Schweizer Reiseveranstalter, welche Programme nach Namibia anbieten und auf der Messe präsent waren, meinte Patricia Röösli, die PR-Verantwortliche von Rotunda Tours, auf die Frage, was denn an ihrem Stand vor allem gefragt sei: „Namibia, Namibia und nochmals Namibia.“ Rotunda ist einer der führenden Schweizer Veranstalter mit Angeboten nach Ost- und Südafrika.
Der Namibia-Trend hat auch bei Schweizer Reiseveranstaltern für Reaktionen gesorgt. Heinz Hirter, Eigentümer von Imagine Reiseservice, setzt sich vor allem für nachhaltigen Tourismus ein und bietet Produkte an, „welche gute Arbeitsplätze für die historisch benachteiligte Bevölkerung in Namibia" gewährleisten. Und bei der dritten Auflage des Namibia-Katalogs von Africa Design Travel handelt es sich gemäß John Stewardson um den umfangreichsten Katalog der Schweiz für dieses Reiseziel. Übereinstimmenden Aussagen der Veranstalter zufolge haben die Namibia-Angebote nicht nur in Zürich großen Anklang gefunden, sondern auch an der Ferienmesse in Bern.

Die Zeichen für ein weiteres erfolgreiches Namibia-Jahr stehen allen Aussagen gemäß trotz der gegenwärtig schwebenden wirtschaftlichen Unsicherheit gut. In den letzten Jahren war Namibia für jeweils rund 10000 Schweizer das Urlaubsziel.




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