
Im Wilderness-Camp sollen die Zukunftschancen der Jugendlichen z.B. durch Workshops zum Thema Beruf und Karriere verbessert werden.
Windhoek - Die erste Freizeit, die am 29. Mai begann, war für „Fortgeschrittene“ reserviert, Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahre, die bereits zuvor an Freizeiten von Children in the Wilderness (CITW) teilgenommen hatten. Während ihrer fünf Tage in dem neuen Hoanib-Camp konnten sie nicht nur die außergewöhnliche Tiervielfalt bei Wanderungen und Spurenleser-Touren entdecken, sondern wurden auch in den Bereichen Umwelt, Umweltschutz und Bewahrung der Natur aufgeklärt. Zudem wurden Workshops zu den Themen Beruf und Karriere angeboten sowie Aufklärungsunterricht zum Thema HIV/Aids. Der wurde praktisch gestaltet: die Jugendliche haben selber kleine Theaterstücke geschrieben, in denen auch ihre verschiedenen kulturelle Herkunft und Traditionen reflektiert wurden. Den Abschluss bildete eine Nacht am Lagerfeuer bei heißer Schokolade und Geschichtenerzählen.

Bei Wanderungen erfuhren die Jugendlichen viel Neues über die Tiervielfalt in dieser Region.
Eine Woche später bevölkerten dann 16 jüngere Schüler aus Warmquelle und Purros das Camp. Auch für sie gab es ein Programm zur Umwelterziehung, aber auch schon bei ihnen spielte HIV/Aids und ein gutes Körperbewusstsein eine Rolle. Nach beiden Freizeiten waren die Kinder und Jugendlichen begeistert und fuhren nach Angaben von CITW enthusiastisch nach Hause.
Children in the Wilderness veranstaltet solche Camps bereits seit 2002. „Unser Ziel ist es, das Leben dieser Kinder und Jugendlichen zu verbessern und ihnen Chancen für die Zukunft zu geben“, heißt es von der Organisation.