Windhoek - Mit einer gemeinsamen Stimme wollen beide Organisationen ihren Forderungen Nachdruck verleihen, die notwendig sind, um die Branche so zu entwickeln, das es für Namibia möglich wird, innerhalb der globalen Wirtschaft als Reiseland bestehen zu können.
Nach dem Austritt der HAN aus der FENATA vor drei Jahren haben sich die Beteiligten seit Ende 2011 wieder zusammengesetzt, um einen gemeinsamen Weg für die Zusammenarbeit zu finden. Der Wiedereintritt der HAN in den Dachverband ist das Ergebnis intensiver Debatten, Diskussionen und Verhandlungen zwischen beiden Parteien. "Es ist sehr wichtig, dass wir an einem gemeinsamen Strang ziehen, um die hohen Erwartungen, die an den privaten Sektor gestellt werden, erfüllen zu können", ist sich Gitta Paetzold, Geschäftsführerin der HAN, sicher.
Der erste Schritt wurde bereits im Dezember vergangenes Jahres unternommen, als eine Absichtserklärung von beiden Organisationen unterzeichnet wurde. Außerdem ist seit dieser Zeit auch eine Vertretung der FENATA im Stadtbüro der HAN im Craft Centre zu erreichen.
Um die erwartete Entwicklung der Branche beispielsweise bei der Schaffung von Arbeitsplätzen vorantreiben zu können, müssen jedoch einige grundlegende Veränderungen durchgesetzt werden. Nur mit entsprechenden Rahmenbedingungen ist die angestrebte Entwicklung möglich. Dazu ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Entscheidungsträgern und dem öffentlichen Sektor notwendig. Nur so könne sich laut HAN, Namibia als internationales Reiseland positionieren und Investoren gewonnen werden. Der private Sektor habe sich verpflichtet, die Tourismusbranche zu öffnen und das Wachstum der Industrie zu fördern sowie entsprechende Qualitätsstandards zu erfüllen. Dies könne jedoch nur gelingen, wenn alle Beteiligten Hand in Hand arbeiten würden, so dass sich das volle Potenzial des Sektors entsprechend entfalten könne. "Tourismus geht uns alle an", soll nicht nur ein Slogan sein, sondern ein gemeinsames Ziel aller Behörden und Interessengruppen.










