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Tennis als internationaler Brückenbauer

Fünf Nachwuchsspieler aus dem deutschen Nagold besuchen Namibia - Herzlicher Empfang bei Gastfamilien

Sport gibt jungen Menschen Selbstvertrauen, ist ihnen Ausgleich und Passion - und manchmal baut er sogar Brücken zwischen Kontinenten. So erleben es zurzeit fünf junge Deutsche aus dem baden-württembergischen Nagold und dessen Umland. Sie folgten einer Einladung der Kainos-Tennis-Akademie, nach Namibia zu kommen und ihrem Sport gemeinsam mit hiesigen Altersgenossen nachzugehen, nachdem bereits im Mai 2011 eine 14-köpfige namibische Delegation nach Nagold gereist war.
Dort hatten die jungen Namibier die Gelegenheit erhalten, an einem Turnier auf Sandplatz teilzunehmen, ein Trainingslager zu besuchen und sich den Tennis Grand Prix in Stuttgart anzusehen. Im beschaulichen Nagold war den Nachwuchsspielern auch abseits des Tennisplatzes die aufrichtige Gastfreundschaft des dortigen Tennisclubs zuteil geworden. Der Europa-Park und das Mercedes Benz-Museum wurden besucht, und es gab sogar eine offizielle Visite im Rathaus der 22000 Einwohner-Stadt.
Zweck des derzeitigen Besuches ist es, eine Grenzen überschreitende Verbindung junger Menschen durch den Sport herzustellen. Die deutschen Gäste werden am Junioren-Turnier des Namibischen Tennis-Verbandes (NTA) an diesem Wochenende in Swakopmund teilnehmen und ein Trainingslager der Kainos-Tennis-Akademie unter Leitung von Warren Frewer, Cheftrainer der Tennisabteilung des Deutschen Turn- und Sportvereins (DTS) in Windhoek, absolvieren. Zudem sollen sie natürlich auch die einzigartige Schönheit und die kulturelle Vielfalt Namibias kennenlernen.
Herzlich Willkommen geheißen wurde der Besuch aus Deutschland am Samstag im Hause der Windhoeker Familie von Werner und Ute Koepp. Alle Gastfamilien hatten zu einem leckeren Begrüßungsmahl für die deutschen Gäste und den eigenen Nachwuchs beigetragen. Übungsleiter Frewer, der schon bei der Deutschland-Reise mit dabei war, dankte kurz allen Beteiligten für ihre Unterstützung. "Sport und das gemeinsame Interesse daran kann soviel möglich machen, selbst Verbindungen über Kontinente hinweg", so das Tennis-Ass.
Der Austausch wurde möglich gemacht durch die Unterstützung von SWA-Safaris, Pointbreak, Retirement Fund Solutions, Cone Beam Imaging, Fabupharm und ganz besonders durch das Engagement der namibischen Gastfamilien Koepp, Gustafsson, Sentefol, Edmunds und Smit.
Maggie Edmunds, eine der engagierten Gastmütter, ist begeistert von der Idee des sportlichen Zusammenkommens: "Wir wollen Positives bewirken. Die Energie der Jugendlichen bündeln, sie sollen sich fokussieren und reifen. Umso besser, wenn somit Brücken über Länder hinweg entstehen, Neues kennengelernt wird und Familien zu Freunden werden."

Konrad Große

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21-Aug-2012-08:32

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