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Vom 14.07.2009

Streik auf Südafrikas WM-Baustellen dauert an

© epa
Ein Kind bläst auf einer „Vuvuzela“ während einer Protestdemonstration nahe der im Bau befindlichen „Soccer City“ in Johannesburg. In Südafrika dauert der am Mittwoch begonnene Streik auf zahlreichen Baustellen für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 an. Insgesamt sind durch die Arbeitsniederlegung 35 Projekte lahmgelegt, darunter neben Stadion-Neubauten auch der Flughafenneubau in Durban. Der Ausstand von rund 70 000 Bauarbeitern war im Rahmen eines Tarifkonflikts ausgerufen worden. Die Arbeiter - die rund 2500 Rand monatlich verdienen - fordern Lohnerhöhungen von 13 Prozent. Die Bauindustrie hat zuletzt 10,4 Prozent geboten. Danach legte sie mit einem Angebot von 11,5 Prozent mehr Lohn nach - ein Angebot, über dessen Annahme die Streikenden bis heute entscheiden müssen. Viele Gewerkschaftsmitglieder stehen einer Annahme jedoch ablehnend gegenüber. Der Streik droht den Übergabetermin der WM-Arenen an den Weltverband FIFA Mitte Dezember zu verzögern. Südafrika modernisiert für die WM fünf Stadien, von denen vier fertiggestellt sind. Bei den fünf WM-Neubauten sind nur die Arbeiten für die Arena in Port Elizabeth beendet.

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