
Seit einigen Wochen schon treten die namibischen Jugendkicker von der Küste gegeneinander an. Bisher gibt es keine großen Rückschläge zu beklagen, so Mitorganisator George Engelbauer.
Windhoek – Die Fußball-Street-House-Mini-Liga, die vor kurzem eigens für junge Kicker von der Küste ins Leben gerufen wurde, macht immer weitere Fortschritte. Dies gab nun einer der Mitorganisatoren, George Engelbauer, bekannt. Neben vereinzelten kleinen Problemen mussten die Organisatoren bis dato keine schweren Rückschläge einstecken.
„Es läuft ehrlich gesagt besser als ich zu Anfang gedacht hatte. Die Organisation ist sehr gut und die Mannschaften zeigen viel Einsatz. Es ist das erste Mal, dass dieses Turnier an der Küste ausgetragen wird und daher gibt es hier und da noch einige kleinere Dinge, die wir verbessern können“, frohlockte Engelbauer im AZ-Gespräch.
Auch das Niveau des Fußballs soll Engelbauer zufolge sehr gut sein. Keiner der sechs teilnehmenden Teams ist den anderen weitaus überlegen – der Machtkampf daher sehr hoch. „Alle Mannschaften sind gut. Vor allem Arandis hat mich in den vergangenen Spielen sehr begeistert. Bei den Jüngeren hat der SFC (Swakopmunder Sportclub, die Red.) einen leichten Vorteil, aber wir hatten erst zwei Spieltage und es kann noch viel passieren“, so Engelbauer weiter. Darüber hinaus hob er hervor, dass auch die Disziplin der Teams hervorragend ist.
Schon am kommenden Samstag geht es in die nächste Runde. Dabei werden die ersten Mannschaften aller Altersklassen des SCF (U9 bis U17) gegen Atlantis Blue Waters antreten. Die zweite Garde der Swakopmund-Kicker wird es mit dem Überraschungsteam Arandis zu tun bekommen. Auf den Tamariskia- oder Mondesa-Feldern werden Celtic und CYDA aufeinandertreffen.
„Es ist schön zu sehen, wie sich die einzelnen Mannschaften reinhängen. Auch für die künftigen Spielzeiten sehe ich eine rosige Zukunft voraus. Die Kinder brauchen eine solche Liga, um kontinuierlich Spielpraxis zu sammeln und sich zu verbessern“, erklärte Engelbauer abschließend.