
War der Mann des Spiels beim SKW: Silver Zemburuka.
Windhoek/Mariental – Das interessanteste der vier Spiele, die am vergangenen Samstag und Sonntag in Mariental ausgetragen wurden, war die Partie zwischen Cymot SKW und Black Africa. Erst im Elfmeterschießen konnte der SKW mit 5:4 den Sieg nach Hause tragen.
Black Africa übernahm schon sehr früh in der ersten Halbzeit das Kommando und nutzte in der 18. Minute seine Torchance, als Jerome Louis den Ball im Netz versenkte. Eine Wendung war für den SKW in der 25. Minute in Sicht, doch verpasste SKW-Spieler Patrick Jagger den Ausgleich, als er den Ball am Pfosten vorbeiköpfte. Auch Black Africa hatte nach dem ersten Tor mit der Verteidigung des SKW zu kämpfen. In der 35. Minute konnten sie ihre Torchance nicht nutzen.

SKW-Torhüter Heribert Kapeng feiert den Sieg am Samstag mit seiner Mannschaft beim Kehraus in Windhoek.
Über das gesamte Spiel lieferten sich beide Mannschaften ein ausgeglichenes Duell, jedoch wuchs die Spannung in Halbzeit zwei, weil der SKW gegen den Rückstand anrannte. In der 77. Minute war es Edwin „Sledge“ Gowaseb, der den verdienten Ausgleich erzielte. Nach 90 Minuten folgte daher das Elfemeterschießen, in dem Black Africas Duncan Subeb zur tragischen Figur wurde: Als Einziger der zehn Schützen verfehlte er das Tor und bescherte damit dem SKW das 5:4. Nach dem Match zeigte sich SKW-Trainer Richard Starke über den Sieg erfreut, allerdings: „Die Spieler sind meinen Anweisungen nicht gefolgt, das hat das Match verkompliziert“, so Starke.
Keine Zweifel an ihren Titelambitionen ließen die Blau-Weißen von Ramblers aufkommen, die die Tigers souverän mit 2:0 abfertigten. Georg Hinterholzer vom Vorstand der Ramblers-Fußball-Abteilung sagte gestern im AZ-Gespräch, dass das Spiel sehr körperbetont gewesen sei. „Wir hatten mit vielen Verletzungen zu kämpfen“, so Hinterholzer. Held des Tages bei den Ramblers war Stürmer Pineas Jacob, der jeweils in der ersten sowie in der zweiten Halbzeit ein Tor erzielte.