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Regen in Namibia

 

Vom  3.09.2010

Pfannenstiel organisiert Trainingsgelände für Warriors

Die namibische Fußball-Nationalmannschaft hat mit Hindernissen zu kämpfen. Spieler-Ausfälle, kein geeignetes Trainingsgelände, späte Anreise: Um sich optimal auf das AFCON-Qualifikationsspiel gegen Gambia vorzubereiten, brauchen die Spieler starke Nerven.

© AZ
Torwarttrainer Lutz Pfannenstiel, Nationalcoach Tom Saintfiet sowie dessen Co-Trainer Brian Isaacs und Ronny Kanalelo (v.l.n.r.) besprechen die taktische Ausrichtung der Brave Warriors für das morgige AFCON-Qualifikationsspiel in der gambischen Hauptstadt Banjul.
Die Anreise für das Auftaktspiel in der Qualifikation zur Afrikameisterschaft (AFCON) 2012 in die gambische Hauptstadt Banjul entwickelt sich für das namibische Team zur Odyssee. Am Dienstagabend setzten sich die Brave Warriors in den Flieger. Nach einer Zwischenlandung in Südafrika, landeten die „müden Krieger“ am Mittwochmorgen um 3.30 Uhr in Accra. Ein zweitägiger Trainingsaufenthalt war in Ghana eingeplant, doch in dem westafrikanischen Land setzte sich die Irrfahrt fort. Kurz vor Trainingsbeginn erfuhr Nationalcoach Tom Saintfiet, dass kein Platz reserviert wurde. Dem Belgier standen die Sorgenfalten auf der Stirn. Für Abhilfe sorgte Torwarttrainer Lutz Pfannenstiel, der dank seiner guten Kontakte kurzfristig einen Trainingsplatz für die Warriors organisierte. Zwar war das Areal weit entfernt von einem gut gepflegten Untergrund, dennoch zeigte sich Saintfiet erleichtert: „Die Spieler waren von der anstrengenden Anreise erschöpft, doch sie haben sich gut ins Zeug gelegt und wir konnten einige technische und taktische Einheiten durchführen.“
Gestern absolvierte Saintfiet mit seinen Spielern eine zweite Trainingseinheit, ehe die Reise nach Gambia weiterging. Ankunftszeit in Banjul: 3 Uhr nachts. „Aufgrund der miserablen Anreisezeiten habe ich zunächst Erholung angeordnet“, berichtet Saintfiet. Heute Nachmittag stoßen die im Ausland spielenden Akteure Henrico Botes, Collin Benjamin, Tangeni Shipahu sowie Wilko und Oliver Risser zur Mannschaft. „Das wir vor diesem wichtigen Spiel nur einen Tag mit dem ganzen Kader trainieren können, ist bitter. Aber ich bin zuversichtlich, dass die Spieler morgen ihr bestes geben, um mit einem Erfolg nach Namibia zurückzukehren“, sagt Saintfiet.
Von AZ
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