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Vom 25.07.2008

Namibia schafft Sensation

COSAFA-Pokal: Lazarus Kaimbi schießt Namibia gegen Malawi ins Viertelfinale

Namibias Fußball-Nationalmannschaft hat gestern Nachmittag ihr letztes Spiel der Gruppe B beim laufenden COSAFA-Pokal in Südafrika gegen Malawi mit 1:0 (0:0) gewonnen und sich somit für das Viertelfinale am Samstag gegen Südafrika qualifiziert.

Windhoek/Mpumalanga – Torschütze war einmal mehr Lazurus Kaimbi, der schon gegen die Komoren erfolgreich und dazu noch durch eine Grippe-Erkrankung geschwächt war. „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. In der ersten Halbzeit haben die Kicker nicht alle taktischen Sachen umgesetzt, aber in der zweiten Halbzeit war das viel besser“, gab sich Nationaltrainer Tom Saintfiet im AZ-Gespräch zufrieden. Der 35-jährige Belgier konnte somit in seinem erst dritten Spiel als Cheftrainer der Brave Warriors gleich seinen zweiten Sieg feiern, jedoch spielten seine Kicker gegen nicht allzu gefährliche Gegner: „Malawi hatte soweit ich das beobachten konnte keine einzige richtige Torchance im ganzen Spiel. Auch nach unserem Führungstreffer haben die nicht den Druck gemacht den ich erwartet habe“, so Saintfiet weiter. Nach dem Treffer durch Kaimbia brachte der Belgier noch Michael Pienaar ins Spiel, um die Abwehr zu verstärken. Auch die vielen krankheits- und verletzungsbedingten Ausfälle sorgten nicht für Probleme im namibischen Spielfluss. Wie schon erwartet konnten Paulus Shipanga und Brain Brenndell nicht auflaufen, doch die „Warriors“ schafften es trotzdem.

Im Viertelfinale trifft die Mannschaft unter Saintfiet schon am Samstag (15 Uhr, südafrikanische Zeit) auf Gastgeber Südafrika, die jedoch nur mit einem „Development-Team“ auflaufen werden. Dem Spiel sieht der Belgier gelassen entgegen: „Wir haben jetzt drei Spiele in fünf Tagen absolviert. Unsere Spieler sind daher etwas müde und ich habe ihnen gesagt, dass sie im letzten Spiel Spaß haben sollen, egal wie es ausgeht. Wir müssen uns keinen unnötigen Stress machen. Ein Sieg gegen Südafrika wäre trotzdem sehr schön“, so Saintfiet weiter. Südafrika ist als Gastgeber bereits für das Viertelfinale qualifiziert und somit nicht ermüdet.

Gestern jedoch herrschte nach dem Abpfiff durchweg ausgelassene Stimmung bei den Namibiern. „Jetzt werden wir erstmal ein wenig feiern und etwas trinken – aber nicht zu viel, weil morgen schon wieder das Training beginnt“, so ein sichtlich glücklicher Cheftrainer abschließend.
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