
Kritisches Trainerduo beim SKW: Rolf Beiter (links) und Richard Starke.
Windhoek – Rundum zufrieden war SKW-Trainer Richard Starke nicht. „Wir benötigen noch zu viele Chancen um zum Torerfolg zu kommen“, gab er sich trotz eines klaren 3:1-Sieges gegen die Blue Waters kritisch. Dabei war seine Mannschaft trotz einer umstrittenen roten Karte gegen Gideon Muvangua jederzeit Spiel bestimmend und ging schon in der 8. Minute durch Marco van Wyk früh in Führung. Der Kapitän des SKW avancierte mit zunehmender Dauer zum Spieler des Tages und erzielte alle drei Treffer seiner Mannschaft. Dabei lieferte er sich auf der linken Außenbahn ein ungleiches Duell mit dem sichtlich überforderten Waters-Verteidiger Nico Beukes, der mit den schnellen Vorstößen van Wyks aus dem Mittelfeld in die Spitze überhaupt nicht zurechtkam. Bei allen drei Treffern brachte van Wyk den Ball stets flach geschossen in der rechten Ecke unter und ließ Waters-Torwart Kazondu Eninich keine Chance. Neben van Wyk machte besonders SKW-Stürmer Jacky Stephanus auf sich aufmerksam, der mit großem Einsatz in der Offensive die Unterzahl des SKW vergessen ließ. Dass der SKW-Abwehr ein Eigentor zum zwischenzeitlichen 1:1 unterlief blieb Makulatur, angesichts der Tatsache, dass der SKW nun punktgleich mit Tabellenführer Ramblers in die wohlverdiente Saisonpause geht.