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Kaimbi-Einsatz gegen Liberia fraglich

Qualifikation für Afrika-Cup 2013: Brave Warriors müssen siegen - Rudolf Bester weiter angeschlagen

Windhoek - Mit einem 1:0-Heimsieg im Hinspiel verschaffte sich Liberia Ende Februar eine gute Ausganslage. Dioh Williams avancierte in Monrovia mit seinem Siegtreffer in der 67. Spielminute zum gefeierten Mann. Anfang dieser Woche wurde der 27-jährige Angreifer vom schwedischen Erstligisten BK Häcken jedoch ebenso wie Kapitän Anthony Laffor vom südafrikanischen Erstligisten Mamelodi Sundowns und Francis Doe (Terengganu FA/Malaysia) aus dem Nationalteam verbannt. Der Grund: Im Rahmen der WM-Qualifikationspartien gegen Senegal (1:3) und Angola (0:0) leistete sich das Trio in den vergangenen Wochen zahlreiche Disziplinlosigkeiten.

"Es ist sicherlich von Vorteil für uns, dass drei ihrer Leistungsträger aus dem Kader gestrichen wurden", sagte Bernhard Kaanjuka gestern auf AZ-Nachfrage. Der Chef-Trainer des Namibischen Fußballverbandes (NFA) hat allerdings auch eigene Personalsorgen: Mit den Südafrika-Legionären Lazarus Kaimbi (Jomo Cosmos) und Rudolf Bester (Orlando Pirates) sind zwei wichtige Eckpfeiler seines Teams weiterhin angeschlagen. Kaimbi laboriert an einer Sprunggelenksverletzung und die medizinische Abteilung wird erst morgen entscheiden, ob sein Einsatz möglich ist.

Der 28-jährige Offensiv-Allrounder Bester, der in der abgelaufenen Saison der südafrikanischen Professional Soccer League (PSL) bei 15 Einsätzen (sechs Ein- und fünf Auswechslungen) mit einem Tor und zwei Vorlagen dazu beitrug, dass die "Buccaneers" ihren Meistertitel verteidigten, leidet seit Monaten an einem Muskelbündelriss im Oberschenkel. "Er wird nur spielen, wenn er den Fitnesstest besteht", erklärte der Technische Direktor der NFA, Klaus Stärk, gestern im AZ-Gespräch.

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15-Jun-2012-08:35

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