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Regen in Namibia

 

Vom  3.03.2005

Faszination Wasserski: Tricksend Slalom springen


Mit 55 kmh über das Wasser rauschen, 12 Meter weit durch die Luft springen, seine Tricks auf dem Wasser vorzuführen, wo das geht: beim Wasserski. Die AZ und Conny Kebbel vom von Bach- Wasserski- Club stellen die "kleine" Sportart vor und beschreiben die Faszination, die vom Skin auf dem Wasser ausgeht.

Wasserski ist eine junge Sportart in Namibia. Erst seit elf Jahren werden offizielle Wettkämpfe ausgetragen. Seine Ursprünge fand der Sport in Amerika. Über den Atlantik muss dann die Faszination für den Wassersport an den von Bach- Damm geschwappt sein. Dort sind die Anlagen des von Bach- Wasserski- Clubs und des Namibia- Wasserski- Clubs, der beiden ältesten Vereine im Lande. Beide verfügen über eigene Bahnen, die international anerkannt sind. Eine große Welle-Faszination und Ansporn den Wasserskisport weiter in Namibia wachsen zu lassen, bekam Conny Kebbel ab, die sich für die Öffentlichkeitsarbeit beim von Bach- Wasserski- Club einsetzt. "Der Reiz beim Wasserski liegt vor allem darin, in und mit der Natur Sport zu treiben. Erst dann folgt die Faszination der hohen Geschwindigkeit, die mit Skiern auf dem Wasser erreicht werden kann."



Natürlich ist der sportliche Wettkampf auch ein Anreiz, Wasserski zu fahren. "Es ist wunderbar sich mit anderen zu messen. Von Kontrahenten an die Leistungsgrenze gebracht zu werden, sich immer einen Schritt weiter zu verbessern", beschreibt Conny Kebbel den Kick, die für sie von den Wettkämpfen ausgehen. Vergleiche werden in drei Kategorien ausgetragen: "Slalom", "Sprung" und "Tricks".

Der Kurs, auf dem der "Slalom" ausgetragen wird, sieht aus wie eine Flughafenlandebahn im Wasser. Links und rechts stehen drei Bojen, die die Bahn abstecken. Ein Boot fährt gerade durch den Kurs und hat im Schlepptau einen Skifahrer der von Boje zu Boje quert. Wird der Durchlauf fehlerfrei gefahren, ohne hinfallen oder verfehlen einer Boje, wird die Geschwindigkeit des Bootes im nächsten Lauf um 3kmh erhöht. So lange bis dem Läufer ein Fehler unterläuft.

Bei der Kategorie "Sprung" wird eine Schanze im Wasser aufgebaut. Das Boot fährt eng am Sprungtisch vorbei, der Skifahrer zieht sich raus und versucht so weit wie möglich von der Schanze zu springen. Gemessen werden die Ergebnisse der Wassersportler mit einer speziellen Kamera, von der die Daten auf einen Computer übertragen werden.

Mit kurzen, breiten Skiern ohne Finne wird bei den "Tricks" gefahren. Dadurch ist der Sportler mobiler, kann sich besser auf dem Wasser bewegen. Die Kontrahenten müssen Kunststücke und Geschicklichkeitsübungen darbieten. Kampfrichter bewerten vom Ufer aus die Läufe.

An den Wasser-Wettkämpfen kann jeder teilnehmen. "Es gibt keinerlei Beschränkungen. Jeder ist bei uns willkommen. Wir finden sicherlich auch einen Ausweg, wenn fehlende Ausrüstung oder weite Anfahrtswege die Teilnahme erschweren", verspricht Conny Kebbel Neuansteigern.

Die nächste Chance "dabei zu sein" kommt am 11. bis zum 12. März. Dann veranstaltet der Namibia- Wasserski- Club ein Wasserski-Turnier am von Bach- Damm. Wenn Sie jetzt etwas Gischt von der Faszination am Wassersport abbekommen, Sie ihre ersten Gehversuche wagen wollen, melden Sie sich bei Conny Kebbel unter: 081 1242184.







Liebe Leser, die AZ ist stets bemüht die "kleineren" Sportarten vorzustellen, ihnen die Brücke zu einer breiteren Öffentlichkeit zu bauen. Wenn Sie sich seit Jahren auf die Zunge beißen, weil Sie es nicht wahrhaben wollen, dass die Faszination ihrer Sportart nur wenigen Menschen bekannt ist, dann haben Sie jetzt die Chance dies zu ändern. Stellen Sie ihre "kleine" Sportart in der AZ vor. Kontakt: 0812390369.
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