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Vom 25.06.2008

Bierbrauer gewinnt „Big-5 Motocross Cup“

Björn Bierbrauer hat eine orthopädische Untersuchung in Namibia genutzt, um sich bei der Rennserie in Gobabis den „Big-5 Motocross Cup“ zu sichern.

© Bernd Kroemer
Für Tommy Gous war am vergangenen Wochenende beim „Big-5 King of the Dirt“-Lauf in Gobabis nur Rang zwei drin. Erster wurde Björn Bierbrauer.
Nachdem ihn sein deutsches Team Kölling-Yamaha für die Untersuchung beurlaubt hatte, gewann Bierbrauer in Gobabis in der Open/125er-Klasse seine beiden Vorläufe überraschend vor Tommy Gous. Im „Big-5 King of the Dirt-Lauf“ fuhr Tommy höchst konzentriert ans Startgatter. Doch Bierbrauer gewann den Start. Danach blieb Gous Bierbrauer dicht auf den Fersen, bis es schließlich Gous gelang, sich nach einem Sprung an Bierbrauer vorbeizuschieben. Nun bestimmte Gous die Geschwindigkeit. Nach einer Weile sah es schließlich so aus, als ob Bierbrauer der Geschwindigkeit von Gous nicht folgen könnte, verlor er doch mit jeder Runde an Boden. Doch dann das: Nach ungefähr drei Vierteln der Gesamtdistanz gab Schorsch Bierbrauer, der Vater von Björn, seinem Sohn das Handzeichen, die Lücke jetzt zu schließen. Björn leistete dieser Anordnung Folge und die zahlreichen Zuschauer erlebten ein packendes Finale. Der Abstand verringerte sich nach jedem Umlauf, und tatsächlich zog Bierbrauer drei Runden vor Schluss in der Ostkurve an Gous vorbei und gewann. Ronnie Adams landete auf dem 3. Platz. Dahinter fanden sich Jaco Loots, Henry O’Kennedy und Eckhard Hall nach dem Ausfall von Animal Wise ein.

In der 65ccm-Klasse wurde Tristan Muller aus Okahandja seiner Favoritenrolle gerecht. Er gewann mit Maximalpunktzahl vor seinem Kontrahenten Matthew Nederlof. Michael Barlow auf der kleinen 50ccm-KTM belegte den hervorragenden 3. Platz vor Roberto Holtz.

Wie schon in der Vergangenheit dominierte Mark Sternhagel die 85ccm-Klasse absolut nach Belieben. Dahinter aber wurde es spannend. War Doppelstarter Tristan Muller auf ASTRA noch vorn, so musste er in Gobabis neidlos die Überlegenheit von Eric Garbers anerkennen - für Eric ein weiterer Motivationsschub.

Die Clubmen’s-Klasse war in Gobabis leider schwach besetzt. Frank Steyn wurde einmal mehr Gesamtsieger mit Maximalpunktzahl. Der Swakopmunder Gundolf Lang wurde Zweiter vor Billy Heigan. Torsten Schidlowski, ein ausgezeichneter Starter, lag lange Zeit auf dem 3. Rang, ehe ihn Konditionsprobleme auf Rang Fünf zurückwarfen.

Die Quads-A- und -B-Klassen wurden zusammen gestartet. Hier war mal wieder Diekie Baard das Maß aller Dinge. Er wuchtet seine Honda mit einer Leichtigkeit um die Bahn wie kein Anderer. Sehenswert das Duell zwischen Michael Behnke und Jean Venter: In allen 3 „Heats“ konnte sich Behnke mit enormem Kampfgeist gegen den Gesamtführenden Venter durchsetzen. Rang Vier ging an den Kämpfer Wolfgang Röhl. In der B-Klasse gab es einen weiteren Sieg für Gideon van Sittert vor Eugene Slippers und Ecki Spoerer.

Teenager Cee-Anne Greyling hatte an diesem Tag in der Ladies-Quads-Klasse keine ernsthafte Konkurrenz, nachdem Mandy Huysamen bereits im ersten Lauf durch einen Sturz ausgeschieden war. Einen guten zweiten Platz sicherte sich Celene Adams, die sich dieses Mal vor den Geschwistern Bollie und Maike Bochert platzieren konnte.

Die Quads-Clubmen’s-Klasse und die Quads-C-Klasse wurden ebenfalls zusammen gestartet, aber getrennt gewertet. Überraschend konnte Stefan Smidt diese Klasse vor dem Favoriten Nokkie Maree und Johan de Beer für sich entscheiden. Louw Greyvenstein gewann die C-Klasse vor Andre Maree und Anita Miljo.

Spannend sind immer wieder die Läufe der Mini-Quads-Klasse. Die kleine Joane Steenkamp siegte mit Maximum vor Jaques Maree und Sune Garbers.
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