Bank-Windhoek-Apfel-Projekt der Krebsvereinigung trotz kürzerer Laufzeit so erfolgreich wie noch nie
Windhoek – Wie in den Jahren zuvor haben die Schulen maßgeblich zum Erfolg des diesjährigen Apfelprojektes der namibischen Krebsvereinigung (CAN) beigetragen. Im Mai diesen Jahres wurden neben Unternehmen und Privatpersonen auch sämtliche namibische Vor-, Grund- und Oberschulen zur Teilnahme aufgefordert. Als Anreiz für diese konnten 5000 Namibia-Dollar für diejenigen Schulen gewonnen werden, die die meisten Äpfel verkauften. Die Omaruru-Afrikaas-Privatschule gewann in der Kategorie der Oberschulen. Hier wurden 348 Äpfel pro Schüler verkauft. Von den Grundschulen ging die Deutsche Privatschule in Grootfontein als Sieger hervor. Pro Schüler wurden hier 112 Äpfel verkauft. Bereits zum siebten Mal in Folge hat die Klouterskool-Vorschule in Windhoek den ersten Preis gewonnen. Pro Kopf wurden 500 Äpfel verkauft, was einer Gesamtmenge von 15000 Früchten entsprach.
CAN erzielte mit dieser Sammelaktion Einnahmen von insgesamt 1,25 Millionen Namibia-Dollar. Während in den vergangenen Jahren das Projekt über sechs Wochen veranschlagt wurde, waren es in diesem Jahr lediglich vier Wochen, in denen Unmengen des gesunden Obstes verkauft wurden.
Die Einnahmen werden für die laufenden Kosten von CAN verwendet.
Neben dem Haus-Acacia, wo Krebspatienten von außerhalb während ihrer Therapie betreut werden, leisten die CAN-Mitarbeiter einen enormen Beitrag zur Aufklärung und Vorbeugung dieser Volkserkrankung Nummer Eins. Dabei werden nicht nur viele Aufklärungs-Kampagnen gestartet, sondern auch Informationsmaterial in mehreren Sprachen verteilt. All dies funktioniert nur mit finanzieller Unterstützung von Unternehmen und Privatleuten.
Das Apfelprojekt der namibischen Krebsvereinigung (CAN) zählt inzwischen zu den erfolgreichsten Hilfsprojekten Namibias. Diese Sammelaktion wurde im Jahr 2001 ins Leben gerufen. Seit neun Jahren wird sie von dem Finanzinstitut Bank Windhoek unterstützt.