
Die Kinder des Moria-Grace-Waisenhauses in Aktion – zusammen mit dem Team von Goals Connect e.V. aus Deutschland, spielten sie einen Nachmittag lang Fußball.
Vor vier Monaten ist das Team von Goals Connect e.V., Chris Häßner, Stefan Melzer, Sebastian Süß, Florian Schöps, Martin Strobel und Afrikanistik-Studentin Lisa Täger, in Leipzig zu ihrer ersten gemeinsamen Reise von Deutschland quer durch Afrika gestartet. Frühere Reisen in Länder mit einer hohen Armutsrate motivierten sie, aktiv zu werden. So besuchten sie in jedem afrikanischen Land Sozialprojekte für Kinder und nahmen über das Medium Fußball Kontakt mit ihnen und den Projektverantwortlichen auf. Sie erhielten einen guten Einblick in die Arbeit vor Ort, um ausgewählte Projekte später aus Deutschland konkret unterstützen zu können. Ihre Reise führte sich durch 18 Länder: Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Türkei, Syrien, Jordanien, Ägypten, Sudan, Äthiopien, Kenia, Tansania, Malawi, Sambia, Botswana, Namibia und Südafrika.
Das Team besuchte nun vergangene Woche den Moria Grace Shelter in Katutura. Sie schenkten den Kindern ein professionelles Kinderfußballtraining. In Gruppen aufgeteilt, mit farbigen Tüchern, grünen und gelben Teamhemden ausgestattet, flitzten die Mädchen und Jungen begeistert über den Sand. Als Ehrengast kam der ehemalige namibische Nationalspieler Sylvester „Lolo“ Goraseb dazu.
Das Goethe-Zentrum war die letzte Station des Goals Connect-Teams in Namibia. Mit Sabine Aquilini, Leiterin des Goethe-Zentrums, tauschten sie sich intensiv über die bildungs- und gesellschaftspolitische Situation in Namibia aus. Jetzt fliegen sie über Südafrika zurück nach Europa, spenden ihr Geländeauto dem Moria Grace Trust Windhoek und werden als Erstes ihre Erfahrungen in einem Vortrag an Studenten der Universität Leipzig weitergeben.
Mehr über die Reise und den Verein Goals Connect e.V., lesen Sie auf: www.goals-connect.de.
Katharina Wyss