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Vom  8.03.2010

Schwindler versuchen es wieder mit Falschbuchungen

Banken und Gastgewerbe warnen vor erneuter Bauernfängerei durch vorgetäuschte Reservierung und Stornierung

Windhoek – Betrüger richten sich derzeit mit bekannten Schlichen erneut an das Gastgewerbe, aber ihre Methodik hat sich etwas geändert. So lautet eine Warnung der First National Bank (FNB) an die Öffentlichkeit.
Die FNB schildert die Vorgehensweise wie folgt. Die Betrüger leiten Buchungen für verschiedene Personengruppen ein und benutzen dazu geklohnte Kreditkarten. Es handelt sich um gefälschte Bankkarten, die mit gestohlenen oder insgeheim kopierten Daten gültiger Kreditkarten versehen sind. Nachdem das Gastgewerbsunternehmen bestätigt hat, dass ein Betrag zur Reservierung verbucht wurde, lassen die Betrüger ungefähr eine Woche vergehen und melden sich dann wieder, angeblich wegen „unvorhergesehener Umstände“, zur Widerrufung der Reservierung.
Ein fingierter Betrag wird „zurückverlangt“

Sie bestehen dann hartnäckig auf den sofortigen Rückzahlung des Betrages in ein bestimmtes Konto, beziehungsweise auf das Konto einer anderen Kredit- oder Bankkarte, auf das die Betrüger Zugriff haben. Nach dem Rücktransfer werden die Gelder sofort abgehoben und das Bank-, beziehungsweise das Bankkartenkonto wird geschlossen.
„Etliche Gästeunternehmen haben kürzlich solche Scheinbuchungen mit ,Überweisungen` erhalten, waren aber wachsam und klug, von den Bank erst weitere Information anzufragen, bevor sie einen Rücktransfer erwogen haben“, erklärt die FNB-Marketingabteilung.
Die Bank rät, wenn ein Rücktransfer zu Gunsten eines Karteninhabers glaubwürdig erscheint, sollte das Unternehmen darauf achten, dass solcher Transfer an dasselbe Kartenkonto zurückgezahlt wird, von wo der Betrag ursprünglich überwiesen wurde. Für weitere Auskunft steht Dixon Norval (FNB Head Strategic Marketing & Communications) zur Verfügung, Tel. (061) 2992025.

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