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Vom  2.11.2009

Verstoß gegen Diamanthandel

Swakopmund – Der Kimberley Interessenverbund der Diamant-fördernden Länder, (Kimberley Process Certification Scheme, KPCS), dessen Vorsitz Namibia derzeit innehat, wird heute bis zum 5. November in Swakopmund eine Plenarsitzung für seine Mitgliedsländer abhalten. Erkki Nghimtina, Minister für Bergbau und Energie wird dieses Treffen offiziell eröffnen.

Vorab hatte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) In einer schriftlichen Erklärung den Verbund aufgefordert, Simbabwe umgehend aus dieser Organisation auszuschließen, da sich das Land beim Handel mit Diamanten nicht an die vorgegebenen Richtlinien halte (AZ berichtete).

Der Kimberley-Verbund ist ein „Wachhund“, der den Diamanthandel kontrolliert, das illegale Geschäft mit den sogenannten Blutdiamanten bekämpft und versucht den Diamantschmuggel einzudämmen. KPCS bescheinigt dem Abnehmer, dass die Rohdiamanten aus einem konfliktfreien Land kommen und mit dem Verkauf kein Krieg finanziert wird.

Laut Aussage der Menschenrechtsorganisation hält sich Simbabwe nicht an die im Juli vom Verbund aufgestellten Regeln. Auf den Marange-Diamantfeldern werden die ansässigen Bewohner immer noch vom Militär zum Diamantschmuggel gezwungen. HRW hatte 23 Personen, die direkt mit den Diamantfeldern verbunden sind, dazu befragt und mehrere Verstöße gegen die Mindestanforderungen des Verbunds bestätigt bekommen.

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