Newsletter

Zerstörung

 

Vom 23.07.2008

Rassismus mitteilen

Ombudsmann will es aus sechs Kommunen wissen

Windhoek - Ab Donnerstag, 24. Juli, nimmt Ombudsmann Adv. John Walters in Windhoek Aussagen über Erfahrungen des Rassismus und der Rassendiskriminierung in Namibia entgegen. Die Anhörungen finden nacheinander bis zum 16. August in sechs Ortschaften statt.

„Jeder Mensch wird mit gleichen und unveräußerlichen Rechten und grundlegender Freiheit geboren“, heißt es in der 60 Jahre alten internationalen UN-Menschenrechtsdeklaration. Rassendiskriminierung gilt auch in der namibischen Verfassung als Verletzung der Menschenrechte und kann sich nicht nur auf der Schiene schwarz-weiß zutragen, sondern ist auch umgekehrt möglich.

Der Ombudsmann interessiert sich für Belege (schriftlich oder mündlich) über Rassismus/Rassendiskriminierung am staatlichen oder privatwirtschaftlichen Arbeitsplatz, in den Schulen, auf dem Sportfeld auf Farmen sowie in anderen privaten und öffentlichen Betrieben, wobei die Anhörung nicht streng auf diese Bereiche begrenzt ist. Prof. Nico Horn, Dekan der Rechtsfakultät der Universität von Namibia, und Sampa Kangwa-Wilkie vom Medieninstitut des Südlichen Afrika stehen dem Ombudsmann bei. Die Anhörung dient nicht der Strafverfolgung, sondern einer nationalen Erhebung.

Termine, Lokale und Anschrift für Aussagen:

1.Windhoek: Donnerstag und Freitag, 24. u. 25. Juli: 9 Uhr bis 18 Uhr: Franko-Namibisches Kulturzentrum.
2.Windhoek/Katutura: Samstag, 26. Juli, 9 bis 17 Uhr: Katutura-Community-Saal.
3.Keetmanshoop: Dienstag u. Mittwoch, 5. u. 6. August, 9 bis 18 Uhr: Tagungsraum des Stadtrats
4.Swakopmund: Dienstag, 12. August, 9 bis 18 Uhr: Regionalgericht Swakopmund
5.Walvis Bay: Mittwoch, 13. August, 9 bis 18 Uhr: Nebensaal der Stadthalle Walvis Bay
6.Oshakati: Freitag und Samstag, 15. u. 16. August, 9 bis 18 Uhr: Nordkampus der Universität von Namibia
Archiv


Anzeige
Wetter

Südafrika

 

Deutsch in Namibia

 

Reiterei in NAM

 

Reiterdenkmal

 

Simbabwe

 

Anzeige
Farm-Enteignung