Friedrich-Ebert-Stiftung klärt über Kooperation mit NUNW auf
Windhoek – Im Zusammenhang mit einem Auto, dass die deutsche Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) dem Gewerkschaftsdachverband NUNW gesponsert hat, hat die Stiftung jetzt klargestellt, dass NUNW-Generalsekretär Evilastus Kaaronda davon nicht besonders profitiert hat.
„Schon vor einigen Jahren haben wir einen gebrauchten VW-Bus, der vorher in unserem Büro im Gebrauch war, der NUNW zur Verfügung gestellt“, erklärte FES-Landesdirektor Michael Schultheiss und gab auf AZ-Nachfrage weitere Details bekannt. So sei das Fahrzeug vom Typ Volkswagen Caravelle Microbus (Erstzulassung 7.2.2001) am 25. Februar 2008 an NUNW übergeben worden. Der Kilometerstand habe zu diesem Zeitpunkt „weit über 100000“ betragen. „Die Nutzung durch NUNW können wir im Detail nicht nachprüfen, Zweck ist zweifellos der Transport von Mitgliedern und Funktionären, z.B. bei Bildungsmaßnahmen oder anderen satzungsmäßigen Aufgaben der Gewerkschaft“, führte Schultheiss aus. Und weiter: „Außerdem arbeitet die Friedrich-Ebert-Stiftung weiterhin mit der NUNW zusammen, wie mit Gewerkschaften in über hundert anderen Staaten der Welt. Wir fördern Seminare zum Capacity Building in der betrieblichen und überbetrieblichen Interessenvertretung für Arbeitnehmer.“
Der FES-Landesdirektor reagierte auf einen AZ-Kommentar „Zur Räson bringen“ (22. Februar 2010). Darin hieß es, dass die FES Herrn Kaaronda „jüngst ein fettes Bonzenauto gesponsert“ habe.