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Zerstörung

 

Vom 22.07.2008

Geschenke von Steuern befreien

Windhoek – Der Chef der namibischen Planungskommission, Dr. Peter Katjavivi, will sich dafür einsetzen, dass die deutsch-namibischen Verbindungen an der Basis gefördert und erleichtert werden. „Es passiert so viel auf dieser Ebene, wovon Namibia profitiert. Doch wir kennen nicht einmal alle Projekte und zählen diese auch nicht. Ich will daran anknüpfen und dafür sorgen, dass Namibia noch mehr profitiert “, sagte der ehemalige namibische Botschafter in Deutschland jetzt im Gespräch mit der Allgemeinen Zeitung. Die „Bürokratie“ in Namibia sieht er als eine große Hürde an, speziell bei Spendentätigkeiten zugunsten von Namibia. Denn auch Sachspenden müssen bei der Einfuhr in dieses Land wie übliche Ware versteuert werden, was nicht selten zum Rückzug der Geber führt.

Katjavivi, der sich nach eigenen Angaben noch an den Abzug aus Deutschland gewöhnen muss, war im Juli 2006 als namibischer Botschafter für die Bundesrepublik Deutschland nach Berlin gegangen. Er war damals aus Brüssel gekommen und hatte Hanno Rumpf abgelöst, der seither in Belgiens Hauptstadt als Botschafter für die EU dient. Bei der Kabinettsumbildung im April dieses Jahres wurde Katjavivi zum Generaldirektor der Planungskommission (im Ministerrang) berufen. Einen Nachfolger für seinen Posten in Berlin gebe es noch nicht, führte er aus, wünscht sich aber: „Das muss eine starke und fähige Peron sein, denn die Beziehungen zu Deutschland sind sehr wichtig für uns.“
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