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Vom 25.07.2008

CoD windet sich nach Gerichtsentscheid

Bei der ersten gemeinsamen Sitzung der zerstrittenen Fraktionen marschiert Schimming-Chase aus

Windhoek – Nach dem kürzlichen Gerichtsentscheid, der Parteiführer Ben Ulenga dazu verpflichtet hat, die von ihm entlassenen sieben führenden Parteimitglieder der Kongressdemokraten (CoD) wieder zu rehabilitieren, haben die zwei zerstrittenen Fraktionen am Montag eine gemeinsame Sitzung abgehalten. Aber es ging nicht alles glatt, denn die Vizepräsidentin der Partei, Nora Schimming-Chase ist ausmarschiert, als zwei Tagesordnungspunkte, die sie angemeldet hatte, nicht behandelt wurden. So schilderte CoD-Sprecher Natjikasorua Tjirera gestern das erste Treffen, bei der die Parteiführung die Fäden zu einer Normalisierung wieder aufnehmen wollte.

Am Montag habe nur der Gerichtsentscheid zur Debatte gestanden und die von Schimming-Chase angemeldeten Punkte „Finanzen“ und „Einpeitscher“ hätten deshalb nicht behandelt werden können, so Tjirera. Nora Schimming-Chase bezog gestern Nachmittag auf Nachfrage auf Tjireras Aussagen dahingehend Stellung, dass sie „nicht auf die Aussagen eines gewöhnlichen Mitglieds“ reagieren könne. Tjirera habe kein Mandat, im Namen der Partei zu sprechen, denn diese Position habe er vor dem umstrittenen Sonderkongress im Mai 2007 nicht innegehabt. Nach dem Gerichtsentscheid von letzter Woche sind alle Beschlüsse und Ernennungen des Sonderkongresses, beziehungsweise der CoD-Führung danach für null und nichtig deklariert. Tjirera könne also nicht behaupten, im Namen der CoD zu sprechen.

Tjirera betonte gestern, dass die CoD-Führung den Ausspruch des Obergerichts voll respektiere. Der Partei ist aufgetragen, binnen fünf Monaten einen Kongress einzuberufen.
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